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01051 kritisiert Bundesrats-Entscheidung

Nachdem sich der Bundesrat gegen Call-by-Call im Ortsnetz entschieden hat, kritisiert 01051 diese Entscheidung heftig. Der als Grund genannte Investitionsschutz wäre im Gesetz berücksichtigt gewesen.

Düsseldorf - Als /"nicht nachvollziehbar/" bezeichnet die Düsseldorfer Telefongesellschaft 01051 Telecom, die Argumente, mit denen der Bundesrat am vergangenen Freitag das Call-by-Call im Ortsnetz gekippt hat.

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Der vom Bundestag Anfang Juli verabschiedete Gesetzentwurf sah bereits explizit vor, dass durch das Call-by-Call Anreize für Infrastrukturinvestitionen im Ortsnetz nicht entfallen dürften. Damit sei der Investitionsschutz für die Teilnehmernetzbetreiber im Gesetz ausreichend berücksichtigt worden.

01051 Telecom befürchtet nun, dass es jetzt mit dem Call-by-Call im Ortsnetz bis 2004 dauern könne, falls man das Thema erst wieder mit der großen Novelle des Telekommunikationsgesetzes im nächsten Jahr aufgreifen wolle. Damit würden die Telefonkunden noch lange Zeit auf kostengünstiges Telefonieren im Ortsnetz verzichten müssen. Die Pläne des Unternehmens, ab dem 1. Dezember 2002 preisgünstige Ortsgespräche anbieten zu können, müssten nun wieder in der Schublade verschwinden.

01051 Telecom ist eine kleine vollautomatisierte Telefongesellschaft mit Sitz in Düsseldorf. Sie verzichtet auf teure Hotlines und TV-Spots. Alle Einsparungen werden direkt über die Tarife an die Kunden weitergegeben. Die Telefongesellschaft informiert vor jeder Verbindung mit einer Gratis-Tarifansage über den aktuellen Preis. Damit haben die Kunden jederzeit die volle Kontrolle über ihre Telefonkosten.

eingesandt von: Sven van der Stok am 16.07.2002 10:11 Uhr

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