München – Auch moderne Lithium-Zellen haben ihre Schwachstellen – besonders bei Hitze. Wer seine Akkus in diesen Tagen richtig lagert, verlängert ihre Lebensdauer deutlich. Darauf weist Verbraucherberater CHIP Online hin. Ohne Zweifel: Lithium-Akkus sind besser als die alten Energiespender auf Nickel-Basis. Die Lithium-Technik bietet mehr Kapazität bei niedrigerem Gewicht und geringeren Abmessungen. Und der so genannte Memory-Effekt, der Nickel-Akkus oft vorzeitig altern lässt, ist hier kein Thema.
Dennoch – auch die neuen Energiespender für Laptop, Notebook und Handy gehen bei falscher Behandlung allzu früh in die Knie. Christian Riedel, Chefredakteur von CHIP Online: „Wer sein Notebook oder seinen Laptop in diesen Tagen im Auto lässt, sollte nach Möglichkeit den Akku entfernen und mitnehmen. Denn der Zersetzungsprozess, der in jedem Akku – auch in Lithium-Zellen – stattfindet, wird durch Hitzeeinwirkung beschleunigt.“
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Schon nach sechs Monaten Lagerung über 50 Grad beispielsweise verliert ein Lithium-Akku rund ein Drittel seiner Kapazität. Die CHIP Online Experten raten deshalb auch, bei Betrieb des Notebook oder Laptop am Stromnetz den Akku zu entfernen. So bleibt er kühl, wird nicht ständig geladen und lebt bis zu zweimal länger. Denn: Auch wenn es keinen Memory-Effekt gibt – die Lithium-Technik hält nur 300 bis 500 Ladezyklen durch.
Wird ein Lithium-Akku längere Zeit nicht gebraucht, empfiehlt sich die Lagerung bei 15 bis 18 Grad Celsius. Wichtig: Bei der Einlagerung sollte der Energiespender etwa halb voll sein, sonst besteht die Gefahr, dass er sich tief entlädt, was sich ebenfalls negativ auf die Lebensdauer auswirkt.
Diese und weitere nützliche Tipps zum richtigen Umgang mit Akkus einschließlich Hinweisen für den Akku-Kauf finden sich bei CHIP Online unter www.chip.de/akku.
eingesandt von: Terhi Varkila am 22.07.2004 15:16 Uhr
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