Stuttgart - Akkus in Handys oder PDAs leben länger, wenn sie fachgerecht aufgeladen werden und auch entsprechend gelagert werden. Das Telekommunikationsmagazin "connect" (Ausgabe 11/2002, EVT 17. Oktober) gibt in seiner aktuellen Ausgabe Tipps für den schonenden Umgang mit den Akkus. So ist es vor dem ersten Gebrauch grundsätzlich wichtig, den Stromspeicher vollständig aufzuladen, denn nur so erreicht er seine volle Kapazität.
Weiterer Tipp der Experten: Besonders Nickel-basierte Akkus verlieren nach häufigen Teilentladungen an Kapazität. Durch mehrere vollständige Lade- und Entladezyklen hintereinander lässt sich die ursprüngliche Kapazität oft wiederherstellen.
Auch Lithium-Akkus tut nach etlichen Teilaufladungen ein vollständiger Ladezyklus von 36 Stunden gut. Gerade diese Akkus erfordern exakt gesteuerte Ladebedingungen. Daher rät "connect", nur ein vom Hersteller lizensiertes Ladegerät zu verwenden. NiMH-Akkus im Standardformat können dagegen mit gängigen Multi-Ladern nachgeladen werden. Ist der Akku nicht in Benutzung, sollte auf die richtige Lagerung geachtet werden. Grundsätzlich gilt: Geladene Akkus sollten möglichst bald aus dem Ladegerät entfernt werden. Wer seinen Akku für längere Zeit einlagern will, sollte ihn kühl und im geladenen Zustand verwahren. Um Tiefentladungen zu vermeiden, sollte der Akku alle paar Wochen nachgeladen werden.
Wichtig für ein langes Leben der Stromspeicher ist vor allem ein gutes Ladegerät. "connect" empfiehlt Ladegeräte mit Entladefunktion, die für etwa 30 Euro zu haben sind. Diese Funktion dient dem Kapazitätserhalt und sollte vor jedem zehnten Ladevorgang durchgeführt werden. Nicht empfehlenswert sind Billig-Geräte ohne Abschaltautomatik: Diese schützt den Akku, indem sie nach vollständiger Aufladung auf Erhaltungsstrom zurückschaltet und so eine Überladung vermeidet.
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eingesandt von: Terhi Varkila am 17.10.2002 10:23 Uhr
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