Das Heinrich-Hertz-Institut stellt neue Möglichkeiten für Mobilfunksysteme vor. Auf dem Gemeinschaftsstand der Fraunhofer Institute in Halle 11, Stand A24 wird erstmalig in der Öffentlichkeit ein vom Heinrich-Hertz-Institut entwickeltes Verfahren vorgestellt, das die Übertragung von Kopf-Schulter-Szenen, die für Bildtelefonie und Videokonferenzsysteme typisch sind, bei Datenraten ermöglicht, die für Mobilfunksysteme üblich sind.
Bald wird es möglich sein, das Handy als Bildtelefon zu nutzen oder sogar Nachrichtensendungen life darauf zu verfolgen. Hierfür hat das Heinrich-Hertz-Institut ein spezielles Verfahren entwickelt, mit dem es möglich ist, die eigentlich aufwendige Bilddatenübertragung auf ein kaum vorstellbares Maß zu reduzieren, was natürlich auch Kostenvorteile bringt.
|
|||
|
|
|||
Datenkompression ist an sich nicht neu, aber hier werden nicht die Originalbilddaten komprimiert, sondern es werden zunächst automatisch von den Portraits und der Mimik der Personen 3D-Computermodelle erstellt und einmalig übertragen. Anschließend werden nur noch Beschreibungen übertragen, wie sich die Computermodelle zum Beispiel infolge von Kopfbewegungen verändert haben. Eine andere Anwendung dieser so genannten Gesichtsanimation wäre, wenn dem Computermodell ein anderes Gesicht übergestülpt wird. Hier ergeben sich sicher vielfältige Möglichkeiten fur die Filmindustrie.
Das Heinrich-Hertz-Institut stellt seine Entwicklung erstmalig in der Offentlichkeit anlässlich der CeBIT auf dem Gemeinschaftsstand der Fraunhofer Institute in Halle 11, Stand A24 vor.
eingesandt von: Tanja Kreutz am 24.07.2003 12:18 Uhr
[ « vorherige | News-Startseite | aktuelle Nachrichten | nächste » ]