München - Auf dem CeBIT-Stand vom Siemens wurde ein Handy-Prototyp geklaut, dessen neue Technik den Dieb kurze Zeit später überführte. Die Konzeptstudie enthielt nämlich eine neuartige Ortungstechnik für Handys, mit deren Hilfe man sich in fremden Städten führen lassen oder seine Verabredung in einer großen Menschenmenge problemlos aufspüren kann. Genau diese Technik half den Siemens-Technikern, den Dieb zu orten und von der Hannoveraner Polizei festnehmen zu lassen.
Als den Siemens-Mitarbeitern auf der CeBIT der Diebstahl auffiel, machte sich ein ungewöhnliches Ermittlungsteam an die Arbeit: Nämlich die Entwickler des Ortungssenders. Sie sendeten versteckte SMS-Nachrichten an das gestohlene SX1 Mobiltelefon und konnten so die Spur des Täters aufnehmen. Eigentlich kann sich ein Benutzer dieses so genannten A-GPS Navigationsgerätes nur dann orten lassen, wenn er es auch will. Doch in diesem Fall schien die kriminelle Energie stärker zu sein als das technische Verständnis.
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Nachdem die Siemens mobile Techniker den Dieb bis auf 40 Meter genau geortet hatten, alarmierten sie die Hannoveraner Polizei und gaben die Koordinaten seines Aufenthaltsortes weiter. Diese hatten dann leichtes Spiel. Die eigene Beute wurde dem Dieb des A-GPS Prototypen also zum Verhängnis.
Quelle: Siemens
eingesandt von: Terhi Varkila am 26.03.2004 11:00 Uhr
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