Düsseldorf - Der inslovente Handy-Hersteller BenQ gerät immer mehr unter Druck. Der Münchner Arbeitsrechtler Johannes Falch rechnet damit, dass sich der Verdacht auf verschleppte Insolvenz gegen BenQ erhärten wird. Im Gespräch mit der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post (Donnerstagausgabe) sagte der Arbeitsrechtler, dass bereits Mitte August Aufhebungsverträge geschlossen worden seien, die bis zu 250.000 Euro Abfindung vorgesehen hätten.
"Wenn aber schon Mitte August klar war, dass kein Geld mehr fließt, sind die Mitarbeiter bewusst getäuscht worden", erklärte Johannes Falch. Durch die Pleite sind die Abfindungen reine Insolvenzforderungen, die mittels Quotenrechnung ermittelt werden, sagte er dem Blatt weiter. "Die Beschäftigten verlieren somit nicht nur ihren Arbeitsplatz, sondern bekommen lediglich zwei bis sechs Prozent der ursprünglichen Abfindungssumme", rechnet Falch vor.
Quelle: Rheinische Post
Foto: BenQ mobile
eingesandt von: Terhi Varkila am 09.11.2006 13:15 Uhr
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