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Dänische Studie: Kein erhöhtes Krebsrisiko durch Handys

Krebsquote der Handynutzer mit übriger Bevölkerung verglichen

Wissenschaftler des Dänischen Instituts für Krebs-Epidemiologie in Kopenhagen beobachteten in einer groß angelegten Studie 420.095 Handynutzer teilweise über einen Zeitraum von bis zu 20 Jahren. Sowohl bei kurzfristiger als auch bei langfristiger Handynutzung konnte kein erhöhtes Krebsrisiko festgestellt werden.

Dänische Studie: Kein erhöhtes Krebsrisiko durch HandysDas dänische Forschungsteam um Joachim Schüz hatte die Daten von 357.553 Männern und 62.542 Frauen aus Dänemark ausgewertet. Die Studienteilnehmer hatten ihren ersten Mobilfunkvertrag zwischen 1982 und 1995 abgeschlossen. Die Probanden wurden bis zum Jahr 2002 beobachtet. Als Grundlage für ihre Studie nutzten die Wissenschaftler auch die Daten der Telefonanbieter. Somit konnten sie von einer konkreten Datenbasis ausgehen und mussten sich nicht auf die Erinnerung der Studienteilnehmer stützen.

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Unter den 420.095 Personen registrierten die Forscher im Beobachtungszeitraum 14.249 Krebserkrankungen. Diese Zahl sei niedriger als man erwartet habe, schreiben sie im Fachblatt "Journal of the National Cancer Institute". Die Wissenschaftler hatten die Krebsquote der Handynutzer mit jener der übrigen Bevölkerung Dänemarks verglichen. Dabei hatten die Handynutzer kein höheres Risiko als die allgemeine Bevölkerung, an irgendeiner Krebsart zu erkranken.

Mit ihrer Untersuchung bestätigten die dänischen Wissenschaftler den aktuellen Forschungsstand zu diesem Thema. Bisher ließen sich in zahlreichen Studien keine Nachweise für einen Zusammenhang zwischen elektromagnetischen Feldern des Mobilfunks und einem erhöhten Krebsrisiko finden.

Quelle: Informationszentrum Mobilfunk e.V. 

eingesandt von: Terhi Varkila am 13.12.2006 14:01 Uhr

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