Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) habe sich im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2001 von -0,6 Millionen Euro auf +0,9 Millionen im 1. Halbjahr erhöht, teilte das Telekommunikationsunternehmen mit. Das sei das Ergebnis der im vergangenen Jahr eingeleiteten Rationalisierungen und Kostenoptimierungen, insbesondere bei den Material- und Personalaufwendungen.
Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen. Steuern und Abschreibungen) habe sich von 1,56 Mio.Euro im 1. Halbjahr 2001 auf 2,71 Milloinen Euro im 1. Halbjahr 2002 um ca. 74 Prozent erhöht.
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Die Umsatzerlöse haben sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 21 Prozent auf 70,5 Millionen Euro reduziert. Das liege an in dem knapp 43 Prozent rückläufigen Umsatz aus dem Mobilfunkendgerätegroßhandel. Als Grund gab die Drillisch AG die zurückhaltende Subventionierung der Netzbetreiber von Neuverträgen und die zögerliche Einführung von kundennutzenstiftenden Neugeräte durch die internationalen Endgerätehersteller an. Der Jahresüberschuss erhöhte sich auf 98.000 Euro nach einem Halbjahresverlust von 1,3 Millionen Euro in 2001.
Laut Drillisch AG, konnte der Unternehmen seine Entschuldungspolitik konzequent fortsetzen. Gegenüber dem 31. Dezember 2001 seien die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von 8,4 Millionen Euro (brutto) um über 71 Prozent auf 2,4 Millionen Euro zum 30. Juni 2002 gesunken. Bis Ende Juli 2002 seien die Bankverbindlichkeiten auf 1,6 Millionen Euro reduziert worden.
In den ersten sechs Monaten des Jahres 2002 konnte sich auch der Drillisch-Konzern dem allgemeinen Markttrend sinkender Kundenzahlen im Mobilfunk nicht entziehen. Mit 601.000 sei die Teilnehmeranzahl im Vergleich zum Jahresende 2001 leicht rückläufig. Die durchschnittlichen Umsätze pro Mobilfunkkunde (ARPU) erhöhten sich von Januar bis Juni 2002 um knapp 20 Prozent.
Das Management ist davon überzeugt, dass zukünftige Waschstumspotenziale im Mobilfunk durch die Steigerung des durchschnittlichen Umsatzes je Kunde generiert werden. Deshalb gewinne für den Drillisch-Konzern die Pflege des bestehenden Kunden über Kundenbindungsmaßnahmen und maßgeschneiderten Produkten mit Kundenmehrwert erneut an Bedeutung. Weiterhin sei insbesondere die Intensivierung von Vertriebskooperationen mit Partnern für die Vermarktung von virtuellen Voucher- und Debit-Produkten beabsichtigt.
Trotz erschwerter Marktbedingungen konkretisiert die Drillisch AG ihre Zielvorgabe für das Jahr 2002. Das Unternehmen erwarte für das Gesamtjahr ein EBITDA von 5,7 Millionen Euro.
Über Drillisch AG:
Die Drillisch AG ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft und bietet Telekommunikationsdienstleistungen an. Das Geschäftsfeld Mobilfunk bildet seit der Reorganisierung den absoluten Schwerpunkt der Unternehmenstätigkeit. Die 100-prozentigeTochtergesellschaft Drillisch/Alphatel besitzt Service-Provider-Lizenzen der Netze T-D1, D2-Vodafone und E-Plus und vermarktet Mobilfunk-Produkte aus dem Credit- und Debit-Bereich.
Quelle: Drillisch AG
eingesandt von: Terhi Varkila am 14.08.2002 14:41 Uhr
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