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DSL ohne Telefonanschluss

Die neuen Angebote der Mobilfunkunternehmen im "connect" Preis-Leistungs-Check

Stuttgart - Bislang waren Komplettanbieter wie T-Com oder Arcor für den Festnetzanschluss zuständig. Nun steigen aber auch die Mobilfunkunternehmen Vodafone und O2 in diese Domäne ein: Bei beiden gibt es ab Oktober neben Handy-Verträgen auch DSL zu kaufen. Das Telekommunikationsmagazin "connect" hat in seiner aktuellen Ausgabe (10/2006) die neuen Angebote gesichtet und erklärt, welche Leistungen der Anwender für sein Geld erwarten kann.

DSL ohne TelefonanschlussLaut "connect" knüpft Vodafone sein DSL-Angebot an Bedingungen: Wer den Breitband-Anschluss ordern will, muss zugleich einen zweijährigen Handy-Vertrag in den Kombi-Tarifen "Zuhause" oder mit der Sprach-Flatrate "Zuhause Talk24" kaufen. Dafür fallen monatlich mindestens 9,95 Euro extra an. Den preiswertesten DSL-Zugang mit einer Datenübertragungsrate von zwei Megabit pro Sekunde (MBit/s) und Internet-Flatrate gibt es bei den Düsseldorfern für 34,95 Euro im Monat. Dazu kann der Kunde mit seinem Handy für vier Cent pro Minute in das Festnetz telefonieren.

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Vieltelefonierer können dagegen eine Telefon-Flatrate buchen, die im Vodafone-Zuhause-Bereich alle Gespräche in das Fest- und in das Vodafone-Netz abdeckt. Die Sprachflat gibt es zusammen mit einem zwei-MBit-DSL-Zugang und Surf-Flat für 49,95 Euro im Monat, kann aber laut "connect" preislich nicht punkten: Den selben DSL-Zugang nebst Sprach- und Surf-Flat gibt es derzeit zum gleichen Preis auch bei der T-Com. Obendrein bietet Komplett-Anbieter Versatel das gleiche Paket plus ISDN-Anschluss schon für 35 Euro pro Monat an. Allerdings sind bei den Festnetz-Anbietern in den Telefon-Flatrates keine Gespräche in Handynetze enthalten.

Mit dem Einstiegspaket "DSL S" bei O2 zahlt der Nutzer für einen vier-MBit-Anschluss mit Surf-Flatrate 40 Euro im Monat. Für zehn Euro mehr gibt es im so genannten "M-Paket" den gleichen DSL-Zugang mit Surf- und Telefonie-Flatrate. Wer mehr Geschwindigkeit will, kann für 55 Euro im Monat einen 16-MBit-Zugang inklusive Sprach- und Surf-Flatrate ordern. Wie bei Vodafone gilt die Sprach-Pauschale in beiden Paketen nicht nur für Gespräche in das Festnetz, sondern auch in das Netz von O2.

Wesentlicher Unterschied zu Vodafone: Bei O2 darf jeder DSL bestellen, auch wenn er kein Handy-Kunde ist. Diese wiederum werden für ihre Treue belohnt und bekommen die DSL-Pakete fünf Euro günstiger im Monat. Damit erhalten O2-Kunden für das gleiche oder weniger Geld deutlich schnellere DSL-Anschlüsse als bei Vodafone. Doch auch O2 gehört nicht zu den DSL-Preisbrechern: Anbieter Hansenet verkauft beispielsweise sein Produkt Alice-DSL mit einer Datenübertragungsrate von vier MBit/s samt Surf und Telefonie-Flatrate für rund 40 Euro im Monat und damit ganze zehn Euro günstiger. In diesem Angebot ist zudem ein analoger Telefonanschluss enthalten. Alles in allem sind aber die Preise für die O2-DSL-Pakete fair und besonders für Bestandskunden attraktiv, so das Fazit von "connect".

Quelle: connect Telekomm.magazin
Foto: Vodafone

eingesandt von: Terhi Varkila am 27.09.2006 12:59 Uhr

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