Bei den I-Mode Handys ist vieles neu. Das Display der Geräte ist farbig, Grafiken können in guter Qualität übertragen werden, und dank der Nutzung von GPRS ist die Übertragung sehr schnell und - da es sich um kleine Datenmengen handelt - kostengünstig. Nicht so günstig sind die Gerätepreise, die bei rund 250 Euro mit Vertrag liegen sollen.
Ein großes Manko haben jedoch die I-Mode-Handys der ersten Generation: Sie können nur maximal zwei Kanäle für die Datenübertragung bündeln. Erst eine zweite Geräteserie, die gegen Ende des Jahres zu erwarten ist, ist dann in der Lage, drei oder sogar vier Kanäle zu bündeln, so dass die Übertragung noch schneller wird.
Was I-Mode derzeit noch fehlt, sind Inhalte. Derzeit sind die Angebote noch sehr mager, doch das soll sich bis zur regulären Markteinführung noch ändern. Wünschenswert wären ferner weitere Gerätehersteller. Konkurrenz würde das Geschäft beleben und für günstigere Handypreise sorgen. Doch dass Firmen wie Nokia, Siemens oder Motorola I-Mode-Telefone produzieren, ist derzeit nicht absehbar.
Quelle:
www.teltarif.de