Düsseldorf - E-Plus unterstützt das Mobilfunkforschungsprogramm des Bundesamtes für Strahlenschutz und hat seinen finanziellen Beitrag dazu in vollem Umfang frühzeitig geleistet. Vorwürfe des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, der Mobilfunkbetreiber leiste Widerstand gegen eine einzelne Studie des Mobilfunkforschungsprogramms entbehren jeder sachlichen Grundlage.
Aus der Einschätzung der heutigen Forschungslage ergibt sich für E-Plus, dass Mobilfunk eine sichere Technologie ist. Zu diesem Ergebnis kommen nationale und internationale Expertengremien wie die Internationale Kommission zum Schutz vor nicht ionisierender Strahlung (ICNIRP), die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die deutsche Strahlenschutzkommission (SSK). E-Plus begrüßt vor diesem Hintergrund die so genannte Schlafstudie als weiteren Schritt zur Klärung noch offener Fragen.
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Die vom Bundesamt für Strahlenschutz geplante Studie soll sich mit den gesundheitlichen Auswirkungen von Mobilfunkstrahlen auf das Schlafverhalten von Anwohnern in der Nähe von Sendestationen beschäftigen. Dabei ist eine vorübergehende Abschaltung der Mobilfunksender vorgesehen. Dies lehnt E-Plus ab, da ein solches Vorgehen im klaren Widerspruch zu den gesetzlichen Vorgaben für eine Notrufversorgung steht und zudem mit erheblichen Nachteilen für die Mobilfunkkunden verbunden ist, von denen nicht alle über einen Festnetzanschluss verfügen.
E-Plus hat deshalb gemeinsam mit den anderen beteiligten Mobilfunkunternehmen konstruktive Vorschläge zur Konzeption der Studie gemacht und Unterstützung zugesagt. So wurde dem Bundesumweltministerium zugesagt, Regionen zu benennen, in denen es keine Mobilfunkversorgung gibt. Hier könnten Testsender errichtet und als Basis für die Forschungen herangezogen werden.
E-Plus kritisiert allerdings den erheblichen politischen Druck, der schon heute auf dieser Studie lastet. Dieser könne dazu führen, dass die strikte Einhaltung wissenschaftlicher Qualitätskriterien unterlaufen werde. In diesem Punkt weiß sich E-Plus in Übereinstimmung mit der Deutschen Strahlenschutzkommission, die einen wissenschaftlich-fachlichen Forderungskatalog zur Umsetzung der so genannten Schlafstudie aufgestellt hat.
eingesandt von: Terhi Varkila am 30.09.2004 10:22 Uhr
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