Erfahrungen im Offline-Billing bieten Wettbewerbsvorteil
Die neue Servicerufnummer wird im sogenannten Offline-Billing-Verfahren abgerechnet. Demnach erfolgt die Verpreisung des Anrufes nicht während des Gesprächs, sondern erst im Anschluss. Dies geschieht auf Basis des hinterlegten Tarifs von Seiten des jeweiligen Netzbetreibers. Das heißt, die Deutsche Telekom AG erhält erst nach dem Telefonat die Verbindungsdaten, die sogenannten CDRs (CDR= Call Detail Records) – technisch gesehen, ein kompliziertes Verfahren. Übermittelt werden beispielsweise die vom Anbieter für den Service festgelegten Gebühren, der Verbindungszeitpunkt sowie die Dauer des Gesprächs. Diese werden dann dem Endkunden in Rechnung gestellt. Zahlt dieser nicht, so ist nicht, wie sonst üblich, die Deutsche Telekom AG für das Inkasso zuständig, sondern der Carrier selbst. 'Wer diesen Abrechnungsprozess nicht beherrscht, der kann in enorme Liquiditätsengpässe geraten', so Christian Plätke (Geschäftsführer der IN-telegence GmbH & Co. KG). 'Wir können im Gegensatz zu ´Newcomern´ im Markt nun auf mehr als fast drei Jahre Erfahrungen im Offline-Billing mit der Rufnummer (0)190-0 zurückblicken und verfügen damit sowohl organisatorisch als auch technisch bereits seit längerem über die notwendigen Strukturen, um die flexibel tarifierbaren Nummern zeitnah abzurechnen', begründet Plätke den vorhandenen Vorsprung vor dem Wettbewerb. Das Kölner Unternehmen konnte damit als einer der wenigen den offiziellen Start zum 1. Januar 2003 einhalten und der Deutschen Telekom in einem Milliarden-Markt Paroli bieten.
Mehr Verbraucherschutz durch Inhaltekennung und eingebauten 'Sicherheitsmechanismus'
· Im Rahmen einer freiwilligen Selbstkontrolle folgt auf die Dienstekennzahl (0)900 eine Zahl, die den Inhalt kennzeichnet ('1' für Information, '3' für Unterhaltung und '5' für sonstige Dienste). Dadurch haben Anschlussinhaber die Möglichkeit, gezielt bestimmte Inhalte zu sperren (z.B. (0)900-5). Die Inhaltekennziffern '1' und '3' dürfen keine sexuellen oder erotischen Inhalte bzw. Bezüge hierzu aufweisen und dürfen Kinder und Jugendliche nicht sittlich gefährden oder in ihrem Wohl beeinträchtigen.
· Höher tarifierte Angebote ab drei Euro werden für den Anrufer erst dann freigeschaltet, wenn er diese zuvor durch die Tasteneingabe der Ziffernkombination '1 und 9' bestätigt hat. Ansonsten kommt die Verbindung nicht zustande. Es entstehen keinerlei Kosten für den Anrufer.
· Die Einzeleinteilung der Rufnummern von Seiten der RegTP statt der üblichen Vergabe in Nummernblöcken sorgt zudem für mehr Transparenz für den Endkunden, welcher Anbieter hinter der (0)900er-Nummer steckt.
Quelle: Pressrelations
eingesandt von: Melanie Kubinke am 08.01.2003 13:02 Uhr
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