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Erstmals taugen UMTS-Handys in der Praxis


"connect": Bis jetzt bestes Modell ist das Nokia 7600

Stuttgart  – UMTS steht in den Startlöchern: Zwar hat Vodafone jetzt eine UMTS-Datenkarte für Notebook-User im Angebot und T-Mobile das Netz für alle Kunden frei geschaltet, doch nach wie vor verkauft kein Netzbetreiber die Handys der neuen Generation. Das Telekommunikationsmagazin "connect" (3/2004) ist den Gründen dafür nachgegangen und hat alle derzeit in Europa erhältlichen UMTS-Geräte getestet. Das laut Testurteil von "connect" bis heute beste und einzige wirklich praxistaugliche UMTS-Handy auf dem europäischen Markt, das Nokia 7600, überzeugt durch sein modisches Design und genauso einfache Bedienbarkeit wie die GSM-Vorgänger. Das Magazin unterzog die UMTS-Handys im eigenen Labor strengen Kriterien wie Ausdauer und Funkleistung im UMTS-Netz, Schnelligkeit sowie Ergonomie.

Nokia 7600Das Nokia 7600 ist der Primus unter den Testkandidaten: Mit einer Ausdauer von 234 Stunden Standby-Betrieb und zwei Stunden Dauergespräch im UMTS-Modus sowie ähnlich guten Werten im GSM-Netz behebt das Handy einen Mangel vergangener Generationen. Ebenfalls hervorragend: der schnelle Browser sowohl beim Einsatz in UMTS-Netzen als auch beim Wappen über GSM/GPRS. Ein wesentlicher Kritikpunkt ist jedoch, dass Nokias zweites UMTS-Phone immer noch keine Videotelefonie unterstützt. Mit Vertrag gibt es das Nokia 7600 für 249 Euro im Media-Markt.

Videotelefonate sind dagegen mit den anderen drei getesteten UMTS-Handys, dem Motorola A835, dem Siemens U15 sowie dem Motorola A920 möglich. Dafür haben diese Modelle andere Nachteile, die sie laut "connect" nur eingeschränkt empfehlenswert machen. Während sich die baugleichen Modelle Siemens U15 und Motorola A835 durch Stärken wie sichere Bedienbarkeit und gut ablesbare Farb-Displays noch als alltagstauglich erweisen, ist vom Motorola A920 abzuraten. Denn der große Funktionsumfang des in Deutschland nicht erhältlichen Geräts kann über mangelnde Ausdauer und instabile Software nicht hinwegtäuschen.

Quelle: connect Telekommunikationsmagazin

eingesandt von: Terhi Varkila am 20.02.2004 08:18 Uhr

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