Beim persönlichen Medienbesitz liegt das Handy auf dem ersten Platz. Neun von zehn Jugendlichen haben ein eigenes Handy, 64 Prozent ein eigenes Fernsehgerät, 53 Prozent einen Computer und 28 Prozent einen eigenen Internet-Zugang. Im Vergleich zum Vorjahr ist vor allem der Besitz neuerer Speicher- und Abspielmedien wie MP-3-Player (26 %, plus elf Prozentpunkte) und DVD-Player (28 %, plus acht Prozentpunkte) angestiegen, aber auch das Handy hat erneut vier Prozentpunkte zugelegt. Dies ist ein Ergebnis der aktuellen Studie "JIM 2004 - Jugend, Information, (Multi-)Media", die der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest durchgeführt hat.
Beim Handy ist für die 12- bis 19-Jährigen das Senden und Empfangen von SMS die wichtigste Funktion (47 %), das eigentliche Telefonieren (40 %) nimmt nur den zweiten Platz ein. Weniger Relevanz haben nach Angaben der Jugendlichen Zusatzfunktionen wie Spiele, Fotos, das Surfen im Internet oder Klingeltöne und persönliche Logos auf dem Handy-Display. Trotzdem berichten 12 Prozent der Handy-Besitzer von selbst erlebter "Abzocke" am Handy - sei es durch lange Wartezeiten bei Logos und Klingeltönen, 0190- oder sonstigen Rückruf-Nummern.
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Bereits zum siebten Mal hat der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest - ein Kooperationsprojekt zwischen Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) und Landeszentrale für private Rundfunkveranstalter Rheinland-Pfalz (LPR) - im Rahmen einer umfangreichen Studie das Medienverhalten der 12- bis 19-Jährigen in der Bundesrepublik untersucht. In der Zeit von Mai bis Juli 2004 wurden hierfür 1.000 Telefoninterviews durchgeführt.
Quelle: Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest
Foto: Motorola
eingesandt von: Terhi Varkila am 28.01.2005 11:13 Uhr
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