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Großauftrag für Siemens aus Dänemark


Sonofon ordert für rund 400 Mio. EUR IP-Netztechnik

Der dänische Mobilfunk-Netzbetreiber Sonofon und Siemens haben einen mehrjährigen Rahmenvertrag im Wert von über 400 Mio. EUR geschlossen. Der Siemens-Bereich Information and Communication Networks (ICN) liefert und installiert dafür eine IP-basierte Netzwerklösung für den funkbasierten Breitband-Teilnehmeranschluß der Sonofon-Kunden. Der Auftrag beinhaltet die Lieferung der Siemens Surpass IP Konvergenztechnologie für die Sprachübertragung über das Internet. Die Netzintegration wird ebenfalls von Siemens vorgenommen. Erste Verbindungen mit dieser Technik, die den drahtlosen schnellen Internet-Zugang ermöglicht, sollen bereits im Sommer verfügbar sein. Sonofon wird damit zum ersten Telekommunikationsbetreiber der Welt, der sowohl Unternehmen als auch Privatkunden in großem Stil das Telefonieren über das Internet (Voice over IP) via drahtlosem Netzzugang anbieten kann. Bei dem Netz wird es sich um die weltgrößte Installation mit Fixed Wireless Access-Technik (FWA) handeln.

Die Netzinstallation ermöglicht es Sonofon künftig neben einer Reihe von Multiservice-Anwendungen wie kostengünstige und zuverlässige Breitband-Daten- und Videolösungen auch das größte endkundenorientierte Angebot für "Sprache-über-das-Internet" (Voice-over-IP, VoIP) in Dänemark anzubieten. Siemens wird innerhalb von zwei Jahren die Breitband-Festnetzinfrastruktur aufbauen. Sonofon will in Dänemark in den folgenden fünf Jahren eine Netzabdeckung von 95 Prozent der Bevölkerung erreichen. Die Vereinbarung sieht des weiteren die Bereitstellung einer schlüsselfertigen Lösung von Siemens vor, die auf der Surpass-Produktfamilie (hiA, hiG und hiQ) von Siemens aufsetzt und den Weg für nahezu unbegrenzte Sprachkommunikation über Netze, Protokolle und Standards hinweg frei macht. Surpass schlägt eine Brücke zwischen den herkömmlichen Sprachdiensten und Sprachübertragungssystemen und den Datennetzen. Mit der Siemens Surpass IP-Konvergenz-Technologie lässt sich das neue Hochgeschwindigkeitsnetz in Sonofons bestehende Mobilfunk-Infrastruktur integrieren.

Sonofon betreibt heute in Dänemark ein Mobilfunknetz mit landesweiter Abdeckung, das die Basis für das drahtlose Breitband-Zugangsnetz zur Überbrückung der letzten Meile bildet. Für den Empfang der breitbandigen Funksignale und die Nutzung der neuen Dienste benötigen die Endkunden lediglich eine Außenantenne von der Größe eines A4-Briefumschlags. Der drahtlose Hochgeschwindigkeitszugang zum Internet wird bei Sonofon um ein Vielfaches schneller sein als mit leitungsgebundener Technik.

Siemens Information and Communication Networks (ICN) ist ein führender Anbieter von Sprach-/Datennetzen für Firmenkunden, Netzbetreiber und Service Provider. Das umfangreiche Portfolio umfasst insbesondere IP-basierte Konvergenzlösungen, eine durchgängige Produktpalette für den Breitbandzugang, optische Transportnetze sowie das Integrations-, Service- und Applikations-Geschäft. Damit bietet der Siemens-Bereich Komplettlösungen aus einer Hand für die Infrastruktur des Next Generation Internet, eine Grundvoraussetzung für das Mobile Business. Im Geschäftsjahr 2000 (30. September) erzielte ICN einen Umsatz von 11,4 Mrd. EUR, der Gewinn vor Zinsen und Ertragssteuern (EBIT) betrug 692 Mio. EUR. ICN beschäftigt weltweit 53 000 Mitarbeiter. Weitere Informationen über ICN unter: http://www.ic.siemens.com/networks/index_d.htm

Diese Pressemitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von Siemens beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u.a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführungen von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch Siemens ist weder geplant noch übernimmt Siemens die Verpflichtung dazu.

Quelle: Siemens AG

eingesandt von: Arne Oberdieck am 15.05.2001 21:46 Uhr

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