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Handy-Akku der Marke „Skywalker“ im Überladungstest explodiert

„connect“ prüft Sicherheit von Akkus für Nokia-Handys / Alle Nokia-Originalakkus im Test ohne Beanstandung / Bei drei Akkus von Fremdherstellern kam es zu gefährlichen Zwischenfällen

Gefälschte Akkus sind oft an Fehlern im Aufdruck erkennbar.Stuttgart  – Vorsicht vor Billig-Akkus: Ein bei Karstadt gekaufter Akku der Marke „Skywalker“ explodierte beim Überladungstest des Telekommunikationsmagazin „connect“. Das Magazin hat in seiner aktuellen Ausgabe (1/2004, EVT 11. Dezember 2003) gemeinsam mit der Landesgewerbeanstalt Bayern getestet, wie gefährlich Originalakkus sowie Nicht-Original-Akkus sind, die für Nokia-Handys nachgebaut werden. Dazu wurden bei Nokia im offiziellen Onlineshop, bei anderen Webshops wie Handy.de, beim Warenhaus Karstadt in Stuttgart und bei einigen Ebay-Verkäufern insgesamt elf Akkus für Nokia-Handys eingekauft. Die Akkus mussten einen Quetschtest, einen Falltest, einen Kurzschlusstest sowie einen Überladungstest nach IEC-Normen (Norm der Internationalen Elektrotechnischen Kommission) bestehen.

Das beruhigende Ergebnis: Die meisten Akkus sind sicher, wobei alle Nokia-Originalakkus den Test ohne Beanstandung absolvierten. Aber trotzdem kann laut „connect“ keine Entwarnung gegeben werden: Denn in drei Fällen bestanden die Akkus den Sicherheitstest nicht: Beide Akkus der Marke „Skywalker“, die bei Karstadt in Stuttgart gekauft wurden, fielen durch. Das Modell „Skywalker“ für die Nokia-Handys 3310, 3330 und 3410 wurde beim Kurzschlusstest mehr als 150 Grad heiß und verformte sich stark. Zur gefürchteten Explosion kam es beim „Skywalker“-Akku für die Nokias 3650, 5100, 6100, als er dem Überladungstest nach IEC ausgesetzt wurde. Zum dritten gefährlichen Zwischenfall kam es mit dem Akku „Battery Pack“, der bei einem Ebay-Händler gekauft wurde: Auch dieser Billig-Akku wurde beim Kurzschlusstest über 150 Grad heiß. Den Falltest aus einem Meter Höhe auf eine Holzplatte sowie den Quetschtest haben alle Akkus der Stichprobe bestanden.

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In der Praxis bedeutet das Ergebnis laut „connect“: Fremd-Akkus können bei Defekten am Ladegerät, die zu Kurzschluss und Überladung führen, tatsächlich brennen oder explodieren. Damit bergen No-Name-Akkus für Nokia-Handys potenziell ein höheres Risiko als Originalteile.

Quelle: connect
Foto: Nokia

eingesandt von: Terhi Varkila am 11.12.2003 11:20 Uhr

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