Hamburg - Zum Beispiel beim Thema "mobil telefonieren". Das kann bei Telefonaten aus dem Ausland die Urlaubskasse arg strapazieren. Und wer glaubt, der elektronische Anrufbeantworter, die Mailbox, sei ein perfekter Schutz gegen horrende Handy-Rechnungen, der täuscht sich, meint Marianne Höhn, Ressortleiterin Aktuelles bei tv14.
Die Mailbox kann zum Geldschlucker werden. Die Mailbox ist nämlich kein Anrufbeantworter im Handy, sondern ein Computer in Deutschland. Wenn man ein Gespräch im Urlaubsland nicht annimmt, wird es zurück nach Deutschland auf die Mailbox geleitet. Als Tipp, stellen Sie ihr Handy vor der Reise auf absolute Rufumleitung. Dann landen alle Anrufe direkt auf der Mailbox.
In den meisten Urlaubsländern bieten so genannte "Roaming-Partner" Sondertarife für Handy-Nutzer an. Über die Funktion "manuelle Netzeinwahl" wählt man sich in den regionalen Anbieter ein und telefoniert so bis zu 30 Prozent billiger.
Was Sie auch nutzen können, ist der "Billig-Tarif". Aus vielen Ländern kann man in den Abendstunden zu günstigeren Preisen anrufen. Man spart da bis zu einem Euro pro Minute. Darüber können Sie sich auch bei ihrem deutschen Netzbetreiber informieren. Oder aber im Internet unter www.tariftip.de finden Sie auch viele Informationen.
Mit den Handys der neuesten Generation lassen sich auch Multimedia-Grüße aus Text, Foto und Tönen verschicken. Aber ... Informieren Sie sich vorher, was ihr Netzbetreiber für die Multimedia-Grüße verlangt. Das Gleiche gilt übrigens für das Surfen im Internet via Handy. Wer beispielsweise in Frankreich oder Portugal die Sportergebnisse aus Deutschland runterlädt, kann schon mal locker zwischen einem und vier Euro loswerden. Also immer vorher informieren.
Alle Spar-Tipps zum Handy-Gebrauch im Urlaub finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift tv14.
Quelle: tv14
Foto: Vodafone
eingesandt von: Terhi Varkila am 31.03.2003 10:27 Uhr
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