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Handy-Melder im Gefängnis sollen verbotene Kontakte verhindern

Magdeburg (AP) - In den Haftzellen der neun Gefängnisse von Sachsen-Anhalt werden Handy-Detektoren installiert, mit deren Hilfe verbotene Mobiltelefongespräche verhindert werden sollen. Justizminister Manfred Püchel sagte am Freitag in Magdeburg, dadurch solle ausgeschlossen werden, dass beispielsweise Untersuchungshäftlinge über eingeschmuggelte Handys Zeugen einschüchterten oder mit Komplizen Absprachen trafen und so die Arbeit von Polizei und Staatsanwaltschaft behinderten.

Püchel (SPD) verwies im Zusammenhang damit auf das Trennungsgebot. Diesem zufolge dürfen Komplizen nicht zusammen untergebracht werden.

Mit den Detektoren können den Angaben zufolge alle Mobilfunk-Frequenzen überwacht werden. Sobald ein Gefangener ein Handy einschalte, werde ein Alarm für die betreffende Zelle ausgelöst und die Bediensteten könnten binnen kürzester Zeit einschreiten, hieß es. «Mit dieser Technik sind wir auf alle Eventualitäten vorbereitet», sagte der Minister. Seit 1994 seien in Sachsen-Anhalt rund 29,4 Millionen Euro in die Sicherheitstechnik der Justizvollzugsanstalten investiert worden.

eingesandt von: Fenna Harms am 01.02.2002 14:42 Uhr

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