13.August 2002
Da jedes Jahr weltweit Waren und Güter im Wert von über 25 Milliarden Euro verschwinden , will dem der "m.traction Parcel Watch Service", ein neuer Service der Mobilfunk-Sparte von Siemens, jetzt einen Riegel vorschieben. Dahinter verbirgt sich ein neuer Datendienst, mit dem Dank Handy-Technik und einzelner Handy-Module der Weg hochwertiger Güter lückenlos vom Versand bis zum Empfänger überwacht werden kann.
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Der neue Güterüberwachungsdienst nutzt die bereits vorhandenen GSM- und GPRS-Mobilfunktechniken zur jeweiligen Ortung des Objekts. Der Ware wird einfach das entsprechende Sendemodul beigelegt. Per Internet kann der Auftraggeber dann genau verfolgen, wo sich sein Paket oder seine Ware gerade befindet. Der neue Dienst funktioniert übrigens auch in Gebäuden und im Inneren von Lieferfahrzeugen. Er bietet Speditionen, Paketserviceunternehmen, Versicherungen und Security-Firmen eine lückenlose Überwachung des gesamten Transportswegs zu deutlich geringeren Kosten als beispielsweise mit Satellitengestützten Systemen.
Der mobile Datendienst von Siemens löst Alarm aus, sobald sich die mit Modulen gesicherte Fracht zum falschen Zeitpunkt geöffnet wird oder sich von der geplanten Route entfernt. Dafür werden die Sendemodule je nach Einsatz zusätzlich mit Licht- oder Bewegungssensoren ausgestattet. Somit lässt sich das System vielseitig nutzen und auch zur Sicherung stationärer Gegenstände wie beispielsweise Bankautomaten einsetzen.
Derzeit laufen erste Pilotversuche mit namhaften Transportunternehmen. So sichert bereits das Überwachungssystem beispielsweise die Auslieferung von Mobiltelefonen aus dem Siemens-Werk in Kamp-Lintfort. Siemens rechnet mit einer großen Akzeptanz weltweit, da die Geräte für m.traction Parcel Watch Service auf herkömmlicher Handy-Technik basieren und damit auch preislich im Handy-Bereich liegen werden.
Quelle: Siemens
eingesandt von: Sylvia Truppner am 13.08.2002 11:59 Uhr
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