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Handy überholt Festnetz-Telefonie

Sinkende Mobilfunktarife und steigender Komfort der Endgeräte

Selb - In immer mehr Ländern telefonieren mehr Menschen mit dem Handy als mit dem Festnetz, so auch in Österreich, Finnland und Portugal. Modernste Elektronik in den Sendeanlagen und Mobiltelefonen hat dies möglich gemacht.

Handy überholt Festnetz-TelefonieSinkende Mobilfunktarife und steigender Komfort der Endgeräte motivieren die Benutzer zum Wechsel. Nicht ohne Grund hat die Handyindustrie 2006 nahezu 1 Milliarde Mobiltelefone produziert. Hinzu kommen neue auf UMTS/3G basierende Techniken wie HSDPA und HSUPA (kurz HSPA) zur schnellen Orts-unabhängigen Datenübertragung und Zugriff auf das Internet. Sie werden nicht nur in Mobiltelefonen eingesetzt, sondern verstärkt auch in Laptops.

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Lange Betriebsdauer
Im Vordergrund der mobilen Anwendungen steht die möglichst lange Betriebsdauer der Batterien. Das erfordert Bauteile mit geringen Verlusten. So liefert Vishay Komponenten für Handys und Laptops, die das Powermanagement optimieren, Power MOSFETs mit sehr niedrigem Einschaltwiderstand, Tantalkondensatoren mit geringem ESR oder Controller-IC mit sehr hohem Wirkungsgrad. Intelligente Steuerung der Bildschirm-Hintergrundbeleuchtung durch Ambient-Light-Sensoren sorgt für Strom-sparende, Umgebungslicht-abhängige Helligkeitsanpassung.

Entscheidend: die Basisstationen
Das beste Handy oder Laptop kann aber keine Verbindung zum Netz aufbauen ohne eine Basisstation, die seine Signale weiterleitet und die Verbindung zum gewünschten Teilnehmer oder Server herstellt. Für reine Sprachübertragung genügen Basisstationen der Zweiten Generation (2G). Sie sind - zumindest in Europa - auch flächendeckend vorhanden. Schnelle Datenübertragung, das Surfen im Internet jedoch erfordert Basestations der Dritten Generation (3G). Sie arbeiten mit UMTS, seit kurzem auch mit HSDPA oder gar HSUPA. Hier besteht weltweit großer Bedarf, um die flächendeckende Versorgung mit High-Speed Verbindungen zu erreichen.

Übrigens bestätigen Analysten, dass HSPA die treibende Kraft in der Mobilfunktechnik sein wird und WiMax mit nur zehn Prozent bis 2012 eher ein Nischenprodukt darstellt. Auch gibt es bereits Entwicklungen des HSPA+ mit Downloadgeschwindigkeiten bis zu 30Mbit/s, das schon 2008 eingeführt werden könnte, wie auch LTE (Long Term Evolution) oder "Super 3G" mit Übertragungsraten von 100Mbit/s.

Quelle: Vishay Europe Sales GmbH
Foto: Siemens

eingesandt von: Terhi Varkila am 22.05.2007 15:25 Uhr

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