Der japanische Mobilfunkanbieter NTT DoCoMo vertreibt ab sofort das Mobiltelefon F900iC, nach eigenen Angaben das erste 3G-Gerät, das als elektronische Geldbörse dient. Es soll wie eine Kreditkarte nutzbar sein, aber auch beim Kauf von Fahrscheinen oder Kinokarten zum Einsatz kommen.
Zur Sicherheit kann man die Bezahlfunktion mit einem Passwort oder per Fingerabdruck sperren. Außerdem kann der Handy-Besitzer die Rufnummer eines weiteren Telefons speichern, um die Geldfunktion durch einen Anruf zu deaktivieren. Um das Handy zum Zahlen zu nutzen müssen Kunden auch bei DoCoMos mobilem Internetdienst i-mode registriert sein.
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Die Bezahlfunktion beruht auf dem Übertragungsprotokoll FeliCa von Sony. Es wird in Japan, Honkong und Singapur genutzt, während in einigen europäischen Metropolen eine vergleichbare Technik von Philips, Mifare, zum Einsatz kommt. Beides sind Vertreter der NFC-Technik (Near Field Communication), die die Eigenschaften von RFID und kontaktlosen SmartCards kombiniert. Ende 2003 startete DoCoMo einen Feldtest, um die neue Technik zu erproben.
Das Handset ist mit einer Autofocus-CCD-Kamera mit 1.28-Megapixel-Auflösung ausgerüstet.
Quelle: NTT DoCoMoeingesandt von: Gunda Lieser am 09.08.2004 10:30 Uhr
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