Wie die Wirtschaftswoche berichtet , können Handy-Besitzer, die den Mobilfunkanbieter wechseln, ab November ihre komplette Handynummer, d.h. Netzvorwahl, Ruf- und Mailboxnummer behalten. Schon im Februar dieses Jahres sollte es mit der Rufnummernportabilität so weit sein, aber nach offiziellen Aussagen der Netzbetreiber gab es Verzögerungen wegen des großen technischen Aufwandes. Es wird vermutet, dass die absatzstärkeren Unternehmen Kundenverluste befürchten. Dagegen versprechen sich die kleineren Konkurrenten mehr Wettbewerb.
Branchenexperten sind der Meinung, dass sich die Wechselbereitschaft der Kunden durch die Rufnummernportabilität nicht erheblich ändere. Die Kündigungsrate sei bisher rund 10 bis 15 Prozent pro Jahr gewesen. "Unterschiedliche Preise, Unterschiede bei der Netzqualität und der Wunsch nach einem neuen Gerät sind die häufigsten Gründe, den Netzbetreiber zu wechseln. Doch bei Preisen und in der Netzqualität sind die Differenzen inzwischen sehr gering, so dass die Kunden auch keinen Grund zu einem Anbieterwechsel sehen.", stellt Marktforscher Matthias Plica fest.
|
|||
|
|
|||
Für den Wechsel wird zusätzlich eine Gebühr anfallen. Über die Höhe der Kosten gibt es noch keine Einigung: Zur Zeit tendieren die Überlegungen zu 10 bis 15 Euro.
Quelle: Wirtschaftswoche
eingesandt von: Terhi Varkila am 29.08.2002 07:38 Uhr
[ « vorherige | News-Startseite | aktuelle Nachrichten | nächste » ]