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Handystrahlung im Auto stärker als von Funkantennen

Strahlungsmenge von der Stärke der Sendeleistung abhängig

Bad Windsheim  - Menschen sind beim Telefonieren mit einem Handy einer um mehr als tausendfach höheren elektromagnetischen Strahlung ausgesetzt als durch die Sendemasten. Dies berichtete Christoph Revermann vom Büro für Technikfolgen-Abschätzung (TAB) vor dem Bundestagsausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung in Berlin. Die Strahlungsmenge hängt von der Stärke der Sendeleistung eines Mobiltelefons ab.

Telefonieren im AutoZwar fehlen noch Langzeitstudien, "biologische Effekte sind aber unstrittig". Ob und wie diese Auswirkungen Menschen schädigen können, sei noch nicht geklärt, weil Langzeitstudien fehlen. Revermann warnte, dass sich Mobiltelefonierer in der Tiefgarage oder im Auto einer noch höheren Strahlung aussetzen als im Freien. Er unterstrich die Eigenverantwortung der Handynutzer, die möglichen Gefahren ernst zu nehmen. Revermann schlug den Abgeordneten vor, zu diesem Thema eine eigene Forschungsplattform einzurichten, ähnlich wie bei der Rinderseuche BSE.

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Der Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD) empfiehlt Fahrzeuglenkern und Passagieren noch aus einem anderen Grund Zurückhaltung beim Telefonieren im Auto: Es nutzt der Verkehrssicherheit, wenn Autofahrer möglichst wenig während der Fahrt durch eigene oder Telefongespräche von Beifahrern vom Verkehrsgeschehen abgelenkt werden. Schließlich gibt es fast immer einen Platz zum sicheren Anhalten - oder die Handy-Mailbox.

Quelle: Auto- und Reiseclub Deutschland  (ARCD)  
Foto: Nokia

eingesandt von: Terhi Varkila am 11.06.2003 09:01 Uhr

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