Es klingt unglaublich, scheint aber wahr zu sein: Immer mehr Autofahrer, die durch das Handyverbot während der Fahrt nicht telefonieren, schreiben und verschicken stattdessen Textmitteilungen, sogenannte SMS. Nach Informationen des Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) ist das nicht nur grober Leichtsinn, sondern fällt klar unter das Handyverbot. Wer erwischt wird, muss mit 30 Euro Bußgeld rechnen.
Nach Beobachtungen des KS sind abgelenkte Autofahrer überdurchschnittlich oft in Auffahrunfälle verwickelt, haben Probleme beim Spurhalten, blinken oft nicht und vieles mehr. Ein Sprecher des KS: "Das Senden von SMS beim Fahren ist noch viel gefährlicher als das reine Telefonieren. Wer nur eine Sekunde auf sein Handy schaut, legt bei 50 km/h ganze 14 Meter im 'Blindflug' zurück."
Angesichts der Tatsache, dass das Handyverbot generell nur wenig befolgt wird, denkt das Bundesverkehrsministerium über eine Anhebung des Bußgeldes auf mindestens 40 Euro nach und eine entsprechende Eintragung in die Flensburger Verkehrssünderkartei.
Quelle: Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS)
Über Automobilclub Kraftfahrer-Schutz:
Damals: Zur Gründungszeit (1935) war der KS ein sozialer Unterstützungsverein für Berufskraftfahrer. Zu seinen Aufgaben zählte u.a., den Mitgliedern preisgünstigen Rechtsschutz zu gewähren. Mehr und mehr öffnete sich der KS für alle Kraftfahrer und wurde zu einem "richtigen Automobilclub". 1961 wurde der Vereinsname in KRAFTFAHRER-SCHUTZ e.V. geändert. Heute: Mittlerweile ist der KS der drittgrößte Automobilclub Deutschlands mit derzeit über 400.000 Mitgliedern.
eingesandt von: Terhi Varkila am 11.07.2003 07:00 Uhr
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