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Keine Angst vor Handy-Strahlung

"connect": Auf den vernünftigen Umgang mit der Technik kommt es an

Keine Angst vor Handy-StrahlungStuttgart - Die Diskussion um eine gesundheitsschädigende Wirkung von Handy-Strahlung verunsichert viele Verbraucher. Vor allem Mobilfunksender in der Nachbarschaft bereiten dem Bürger oft große Sorgen. Doch weniger die Basisstationen der  Mobilfunkbranche als vielmehr der persönliche Umgang mit der Technik ist ausschlaggebend für die alltägliche Belastung durch  elektromagnetische Felder. Darauf weist das Telekommunikationsmagazin "connect" in seiner neulich erscheinenden Ausgabe (5/2006) hin und verrät, wie Mobiltelefonierer die Strahlenbelastung senken können.

"connect" rät: Handy-Nutzer sollten nicht länger als unbedingt nötig an Orten mit sehr schlechtem Empfang telefonieren. Der Grund: Ob in der Tiefgarage oder im Aufzug - überall, wo der Kontakt zum  Funknetz fast schon verloren geht, muss das Handy Schwerstarbeit leisten, damit die Verbindung nicht abreißt. Die Sendeleistung - und so auch die Strahlung - wird dabei auf ein Maximum erhöht.

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Zudem sollte nicht nur im Auto, sondern auch auf der Zugfahrt möglichst auf Handy-Telefonate verzichtet werden, da das Gerät aufgrund der hohen Geschwindigkeit kontinuierlich damit beschäftigt ist, sich bei der jeweils nächsten Basisstation anzumelden. Ein andauerndes Senden ist die Folge. Dadurch wird auch der Akku unnötig schnell entleert.

Um eine erhöhte Belastung durch Strahlung zu vermeiden, sollten Anwender keine stundenlangen Gespräche führen und das Handy nicht den ganzen Tag eingeschaltet am Körper tragen. Denn auch ohne Telefonat nimmt das Gerät periodisch Kontakt zum Funknetz auf. Eltern empfiehlt "connect": Da der Nachwuchs empfindlicher auf elektromagnetische Felder reagiert als Erwachsene, sollten Kinder unter 14 Jahren Handys nur in Ausnahmefällen benutzen.

Unsinn sind laut "connect" so genannte Strahlenblocker für Antenne oder Akku. Diese bewirken meistens nichts, im ungünstigsten Fall wird tatsächlich Strahlung absorbiert, was wiederum dazu führt, dass das Handy wegen der schlechten Verbindungsqualität seine Sendeleistung und damit auch die Strahlenbelastung erhöht.

Eine permanente und teilweise überflüssige Quelle elektromagnetischer Felder innerhalb der Wohnung sind Schnurlostelefone. Nicht nur, dass die Basisstation eines so genannten DECT-Telefons rund um die Uhr sendet, auch die im Handynetz erfolgreich eingesetzte Leistungsregulierung zwischen Endgerät und Basisstation fehlt bei vielen Schnurlostelefonen gänzlich. Aus diesem Grund haben DECT-Telefone unter anderem nichts neben dem Bett oder im Kinderzimmer verloren, rät "connect".

Quelle: connect Telekomm.magazin
Foto: Siemens

eingesandt von: Terhi Varkila am 06.04.2006 12:53 Uhr

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