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Keine Einflüsse des Mobilfunks auf die Gesundheit nachweisbar

Britische Strahlenschutzbehörde legt Bericht zu Mobilfunk und Gesundheit vor

Keine Einflüsse des Mobilfunks auf die Gesundheit nachweisbarDas britische National Radiological Protection Board (NRPB) legte unter der Leitung des Biologen Sir William Stewart seinen aktuellen Bericht über die Einflüsse des Mobilfunks auf die Gesundheit vor. Der Bericht kommt zu dem Ergebnis, dass nach derzeitigem wissenschaftlichen Kenntnisstand keine gesundheitlichen Risiken von Handys und Basisstationen ausgehen. In ihrer Stellungnahme verweisen die Wissenschaftler auf den im Mai 2000 veröffentlichten Bericht der unabhängigen interdisziplinären Expertengruppe IEGMP (Independant Expert Group for Mobile Phones).

Das IZMF sieht in dem Report der Expertengruppe einen konstruktiven Beitrag, die Diskussion um mögliche Wirkungen der Mobilfunktechnik weiter zu versachlichen. "Wissenschaftliche Bewertungen wie der Bericht des NRPB sind von großer Bedeutung, da sie helfen, die Verunsicherung einiger Menschen zu verringern", sagt Dagmar Wiebusch, Geschäftsführerin des Informationszentrums Mobilfunk (IZMF).

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Der Bericht weist darauf hin, dass die bisher gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse durch weitere Forschung gefestigt werden sollten. Die britischen Experten formulierten Empfehlungen, die besonders dem Vorsorgegedanken und der Besorgnis in Teilen der Bevölkerung Rechnung tragen. "In Deutschland haben die deutschen Mobilfunkbetreiber die wesentlichen Empfehlungen des NRPB-Berichts bereits umgesetzt", betont Dagmar Wiebusch.

Bereits 2001 haben die Mobilfunkbetreiber eine Selbstverpflichtung gegenüber der Bundesregierung abgegeben, in der sie sich bereit erklärten, sowohl die Informationsangebote für Verbraucher als auch die Zusammenarbeit mit den Kommunen zu optimieren. Darüber hinaus erfüllen alle in Deutschland vertriebenen Handys die strengen internationalen Grenzwert-Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Zudem haben die deutschen Mobilfunknetzbetreiber gemeinsam mit der Bundesregierung das Deutsche Mobilfunk-Forschungsprogramm ins Leben gerufen, mit dem Ziel, die Erkenntnisse über biologische Wirkungen und Mechanismen elektromagnetischer Felder zu vertiefen. Bis voraussichtlich 2006 werden unter der Leitung des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) mehr als 50 Forschungsprojekte durchgeführt.

Quelle: Informationszentrum Mobilfunk e.V. (IZMF)  

Über IZMF:
Das Informationszentrum Mobilfunk ist Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger, Medien sowie öffentliche und private Einrichtungen zum Thema mobile Kommunikation. Es ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein, der von den Mobilfunknetzbetreibern gegründet wurde.

eingesandt von: Terhi Varkila am 20.01.2005 12:08 Uhr

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