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| Prof. Dr. Jiri Silny |
Die Befürchtung, es könne einen Zusammenhang zwischen den elektromagnetischen Feldern des Mobilfunks und Gesundheitsstörungen wie Krebs, subjektiven Beschwerden oder Veränderungen des Blutdrucks geben, werde durch die Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung nicht gestützt, so der Bericht. Vielmehr bestehen nach der kritischen Auswertung der vorliegenden Forschungsergebnisse an einer Ursächlichkeit oder auch nur an einer Beteiligung vonMobilfunkfeldern an Krankheiten erhebliche Zweifel. Bereits das gesundheitliche Risikopotenzial, das von Handys ausgehe, sei als sehr gering einzustufen. Umso geringer müsse die Wahrscheinlichkeit einer gesundheitsschädigenden Wirkung der 100- bis 1.000-fach schwächeren elektromagnetischen Felder von Mobilfunksendeanlagen eingeschätzt werden.
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Silny überprüfte in der Studie anhand von Untersuchungen, die in den vergangenen zehn Jahren in wissenschaftlichen Fachzeitschriften veröffentlicht worden waren, ob und gegebenenfalls inwieweit Mobilfunkfelder gesundheitliche Schäden verursachen können. Er befasste sich dabei mit Analysen zur Wirkung von Mikrowellen im Frequenzbereich zwischen 500 und 5.000 Megahertz. Dieser Bereich umfasst auch die Frequenzen, die moderne Mobilfunkstandards zur Datenübertragung nutzen.
Quelle: IZMF
Foto: Forschungszentrum für Elektro-Magnetische Umweltverträglichkeit
eingesandt von: Gunda Lieser am 21.07.2004 11:46 Uhr
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