Bonn - Schon zwölf Prozent der 13- bis 24-Jährigen in Deutschland haben Schulden - laut Bundesverband der Inkasso-Unternehmen im Schnitt rund 1800 Euro. Die Kinder und Jugendlichen sparen weniger als früher: Laut Kids-Verbraucheranalyse war im Jahr 2005 rund 15 Prozent weniger Geld auf Kindersparbüchern angelegt als noch ein Jahr zuvor.
Einer der Gründe: Sich zu verschulden ist einfacher geworden. Die allmonatliche Handyrechnung, der Vertrag mit dem Fitness-Studio oder das Online-Shopping-schnell häuft sich ein Berg von Zahlungsverpflichtungen an, bei dem der Jugendliche den Überblick verliert.
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Genau wie für Erwachsene gilt auch bei Kindern und Jugendlichen: Um der Schuldenfalle aus dem Weg zu gehen, empfiehlt sich ein Haushaltsplan. Alle anstehenden und bereits getätigten Ausgaben sollten regelmäßig aufgelistet werden. Um bessere Kontrolle über die Ausgaben zu haben, empfiehlt sich etwa bei Handyverträgen der Abschluss von so genannten Prepaid-Verträgen.
Tipp: Eltern können ihren Kindern schon frühzeitig Anreize zum Sparen geben. Bleibt am Monatsende vom Taschengeld etwas übrig, legen sie die gleiche Summe als Belohnung oben drauf und zahlen das Geld zum Beispiel auf ein Sparkonto. Umgekehrt gilt: Geht das Taschengeld schon weit vor dem Monatsende zur Neige, sollten Eltern nicht nachgeben!
Quelle: Verband der PSD Banken e.V.
Foto: PhotoCase.com
eingesandt von: Terhi Varkila am 23.01.2006 12:44 Uhr
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