eine Seite zurück diese Seite zu den Favoriten hinzufügen diese Seite per E-Mail weiterempfehlen Volltext-Suche diese Seite ausdrucken zurück zur Startseite

Mit dem Handy den Parkschein bezahlen

Autofahrer können Gebühren minutengenau abrechnen

Berlin – In Deutschland werden Gebühren auf öffentlichen Parkplätzen zunehmend mit dem Mobiltelefon bezahlt. Für die neue Option entscheiden sich Autofahrer derzeit mehr als 50.000 Mal pro Monat. Möglich ist das so genannte Handyparken bereits in zehn Städten – ganz ohne Automat und Papierausdruck. Dazu zählen unter anderem Berlin, Duisburg, Hannover, Paderborn, Saarbrücken, Wiesbaden und Flensburg. Weitere Städte wie Detmold und Görlitz planen die Einführung. Das hat eine Erhebung des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) ergeben. Sie wurde in Berlin vorgestellt. "Für alle Beteiligten ist das Handyparken mit Vorteilen verbunden. Autofahrer müssen nicht nach Kleingeld suchen und können ihre Parkzeit minutengenau abrechnen. Kommunen haben die Möglichkeit, ihren Bürgern moderne Dienste anzubieten", sagte BITKOM-Vizepräsident Jörg Menno Harms.

Mit dem Handy den Parkschein bezahlenDie einzelnen Systeme zum Handyparken ähneln sich. So müssen sich Nutzer meist einmalig im Internet anmelden – unter anderem mit ihrer Mobilfunknummer, der Kontoverbindung und dem Kennzeichen. Damit sind sie registriert. Wollen sie später ihr Auto parken, rufen sie zu Beginn eine Servicenummer von ihrem Handy aus an. Das System erkennt dabei automatisch das Mobiltelefon, ordnet das Auto zu und startet die Zeit. Bei der Rückkehr zum Wagen wählt der Nutzer erneut die Servicenummer, um den Parkvorgang zu stoppen. Die aufgelaufenen Gebühren werden am Ende des Monats minutengenau vom Konto abgebucht. Dank Taschencomputer und Nummernschild können Politessen bei abgestellten Fahrzeugen jederzeit prüfen, ob der Halter bezahlt hat.

Anzeige

iPhone

In einigen Städten erreichen Handytickets bereits einen Anteil von 5 Prozent unter allen Parkscheinkäufen. Von den Erfolgen skandinavischer Länder ist Deutschland aber noch weit entfernt. Die Quote liegt dort teilweise bei über 20 Prozent. Hier zu Lande haben die Kommunen das Thema in der Vergangenheit äußerst behutsam vorangetrieben. Sie waren verunsichert – bis heute ist Handyparken nur auf Grund einer Ausnahmeregelung in der Straßenverkehrsordnung möglich. Sie endet am 31. Dezember 2007. Das Bundesverkehrsministerium arbeitet jetzt allerdings daran, das Handyticket dem gedruckten Parkschein vollständig gleichzustellen. Bis Jahresende soll die neue Regelung stehen. Damit können die Städte nun langfristig planen und investieren. Harms: "Die jüngsten Entwicklungen ebnen den Weg für weitere mobile Anwendungen in Deutschland. Das Lösen eines Parkscheins ist erst der Anfang."

Quelle: BITKOM  
Foto: Stadt Paderborn    

eingesandt von: Terhi Varkila am 02.03.2007 11:38 Uhr

Weitere Meldungen zum Thema Dienste

17.07.2008 Neuer Service von BILDmobil
14.07.2008 Extranet für iPhone Nutzer
14.07.2008 Professionelle E-Mail-Kommunikation von 1&1 für das neue iPhone 3G
10.07.2008 web’n’walk Datentarife
10.07.2008 Highspeed fürs Business
Alle Meldungen zum Thema Dienste

Weitere Meldungen zum Unternehmen

28.04.2008 Mehr als 100 Millionen Mobilfunkanschlüsse in Deutschland
17.04.2008 5,2 Millionen Songs werden auf Handys geladen
19.02.2008 Erstmals mehr als 10 Millionen UMTS-Anschlüsse in Deutschland
29.01.2008 Jeder Dritte hat das Handy beim Sport dabei
13.12.2007 Jeder Fünfte will Weihnachtsgrüße per E-Mail oder SMS verschicken
Alle Meldungen zu BITKOM

« vorherige |  News-Startseite |  aktuelle Nachrichtennächste »  ]