Der Halbleiterbereich der Motorola Inc. (NYSE:MOT) stellt nächste Woche auf dem Symbian Exposium 03 eine Smartphone-Lösung vor, die sich nach Kundenvorstellung konfigurieren lässt. Das neue Symbian OS wurde nahtlos in das Motorola i.Smart Referenzdesign für GPRS-Kundenprodukte auf Basis der i.250 2.5G-Plattform beziehungsweise in die i.300 Innovative Convergence Plattform für 3G-Netze integriert. Beide Referenzdesigns beinhalten den Motorola-Prozessor i.MX mit ARM-Kern. In Kombination mit den Entwicklungstools von Metrowerks lässt sich der Integrationsprozess noch schneller vorantreiben.
„Innovative Handys können auf diesen Plattformlösungen aufsetzen. Deren Hard- und Software enthalten alle Komponenten für den Bau eines Systems, und diese sind darauf getestet, dass sie reibungslos zusammenarbeiten', erläutert Allen Leibovitch, auf Handys und Konvergenzprodukte spezialisierter Halbleiteranalyst bei IDC. „Das i.Smart Referenzdesign aus dem Hause Motorola stellt für sich bereits eine der branchenweit umfassendsten Hardwarelösungen dar. In Kombination mit dem bewährten Symbian OS erhalten OEMs nun eine bereits voll verifizierte Entwicklungsplattform, die aus der wachsenden Infrastruktur der Symbian-Entwickler zusätzlichen Nutzen zieht.'
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Innovative Convergence Plattformen von Motorola als Basis
Als Basis für die von Motorola für das Symbian OS angebotenen ganzheitlichen Smartphone-Lösungen dienen die Innovative Convergence Plattformen für 2.5 beziehungsweise 3G. Diese verfügen sowohl über moderne Chipsätze als auch über felderprobte Protokoll- und Anwendungssoftware. Multimedia-Anwendungen werden vom Motorola i.MX Prozessor gesteuert. Das neueste Mitglied der Anwendungsprozessorfamilie des Unternehmens basiert auf einem ARM-Kern. Darüber hinaus hat Motorola das voll validierte und getestete Betriebssystem Symbian OS, eine prozessorübergreifende Kommunikationssoftware, eine ganze Reihe von Nutzerschnittstellen und eine robuste Anwendungssuite in die Plattformen integriert. Mit dieser umfassenden Hard- und Softwarelösung lassen sich Investitionen minimieren und Geräte schneller auf den Markt bringen.
'Mit der Innovative Convergence Familie aus dem Hause Motorola verfügt die Branche heute über eines der modernsten Plattformangebote für den Mobilfunkmarkt. Hersteller, die die Vorteile des Symbian OS zu nutzen wissen, können extrem leistungsfähige und preisgünstige, auf dem Symbian OS basierende Handys innerhalb wesentlich kürzerer Zeit entwickeln und fertigen als bisher', erklärte David Wood, der für Partnerbeziehungen zuständige Executive Vice President bei Symbian. Die Innovative Convergence Plattformen beinhalten in Bezug auf HF-Teil und Fertigungsaspekte optimierte Entwicklungsumgebungen und gewährleisten so die volle Typenzulassung. Auf der Innovative Convergence Plattform basierende Geräte sind von fast allen grösseren Netzbetreiber weltweit für den Betrieb freigegeben worden. 'Für Unternehmen, die intelligente Handhelds mit Symbian OS entwickeln, bietet Motorola einen klar vorgezeichneten und universell nutzbaren Evolutionspfad zwischen 2G beziehungsweise 2.5G GSM/GPRS-Plattformen und 3G, der nächsten Generation', so Thierry Cammal, General Manager der Europa-Aktivitäten der 'Wireless and Broadband Solutions Group' bei Motorola.
Auf Symbian OS basierende Lösungen aus dem Hause Motorola werden am 29. und 30. April 2003 auf dem Symbian Exposium 03 in London zu sehen sein. Das Exposium 03 bietet ein offenes Forum für Technologiefirmen, Hardwareunternehmen, Netzbetreiber, Anbieter von Unternehmenslösungen und Softwareentwickler.
Die Innovative Convergence-Lösungen von Motorola
Im Rahmen der Innovative Convergence bietet Motorola ein ganzes Spektrum von Plattformen und Produkten, die Kunden dabei helfen, die konvergierenden Märkte der mobilen Datenverarbeitung und der mobilen Kommunikation rasch mit Kommunikationslösungen zu bedienen. Das Produktangebot umfasst:
- die für Sprachdienste konzipierte i.200 Plattform, die für GPRS Sprach- und Datendienste ausgelegte i.250 Plattform und schliesslich die i.300 Plattform für den UMTS-Mobilfunk
- die i.MX Anwendungprozessorfamilie für Multimedia-Anwendungen
- eine in der Branche Massstäbe setzende i.JV J2ME-Referenzimplementierung, die den Entwicklern von Mobilfunkgeräten aktuellste Software für die rasche Integration von Java-Anwendungen bietet
- die i.IM-Technologie zur Bilderfassung für Standbilder und Echtzeitvideos, deren Konzept für die Realisierung hoch qualitativer Anwendungen sorgt. Die Innovative Convergence Plattform soll zukünftig Handyentwicklung und Fertigungsprozesse beschleunigen. Die Tools und die einzelnen Teile der Lösung gliedern sich in drei wichtige Entwicklungssysteme. Diese Systeme umfassen:
- das Integrated Development Environment: Als ganzheitliche Hard- und Softwareumgebung beinhaltet es den aktuellsten GSM/GPRS-Chipsatz, ein Handy-Referenzdesign, ein GSM-Softwaremodul mit auf Alltagstauglichkeit getesteten Toolkits für GPRS und Nutzerschnittstelle sowie ein Anwendungsentwicklungs-System.
- das Radio Test Environment beinhaltet Tools für Konfiguration, Test und Feinabstimmung des HF-Teils auf maximale Leistung.
- das Manufacturing Test Environment bietet Software sowie adaptive Tools und Dienstprogramme für die Fertigung. Kunden können so die Rüstzeiten in der Fertigung verringern und die Produktion in einer Fertigungslinie schnell aufnehmen.
Quelle: Pressrelations
eingesandt von: Melanie Kubinke am 25.04.2003 09:41 Uhr
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