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MobilCom-Chef Gerhard Schmid kündigt Treuhändervertrag


Sanierungsplan gefährdet

MobilCom-Gründer Gerhard Schmid hat nach einem Pressebericht den ThomaTreuhändervertrag für seine Aktien einseitig zum Jahresende 2002 gekündigt. Dadurch sei der Sanierungsplan für die angeschlagene MobilCom AG (Büdelsdorf) wieder gefährdet, berichtet das Handelsblatt heute. Eine Sprecherin von Schmid wollte den Bericht zunächst nicht kommentieren. "Wir werden uns im Laufe des Tages dazu äußern", sagte sie der Zeitung. Bei MobilCom war niemand erreichbar.
Schmid hatte auf Druck von France Télécom sein Aktienpaket an Ex-RTL-Chef Helmut Thoma übergeben und damit seinen direkten Einfluss auf MobilCom verloren. Der Pariser Konzern hatte dies zur Vorbedingung für die Übernahme der Milliarden-Schulden von MobilCom gemacht. Thoma kann laut dem Einigungsvertrag MobilCom-Aktien verkaufen, um Ansprüche von MobilCom zu befriedigen. Die Gesellschaft fordert im Zusammenhang mit einem umstrittenen Aktienoptionsprogramm 71 Millionen Euro von Schmid. Sollte die Summe nicht bis Ende März überwiesen werden, könnte Thoma Teile des von ihm verwalteten Anteils zur Begleichung der Schulden veräußern, so die Zeitung.

Quelle: Teltarif

eingesandt von: Melanie Kubinke am 09.01.2003 10:02 Uhr

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