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Mobiles Fernsehen beim Elfmeterschießen testen

T-Systems bringt zur CeBIT interaktives Fernsehen aufs Handy

Ausschnitt aus einem Fußballspiel aufs HandyFrankfurt am Main - Während der CeBIT können Besucher auf dem T-Systems-Stand und auf der Hauptbühne der Deutschen Telekom erstmals interaktives Digital-TV auf Samsung-Handys testen. Auf fernsehfähigen Mobiltelefonen empfangen sie Ausschnitte aus einem Fußballspiel. In entscheidenden Szenen, etwa bei einem Torschuss, stoppt die Übertragung. Dann können die Zuschauer an einem Gewinnspiel teilnehmen und tippen, ob der Schütze trifft. Die Lösung von T-Systems wertet die Antworten des Publikums unmittelbar aus und mit dem Abpfiff stehen die Gewinner fest.

Die Fernsehbilder und das Gewinnspiel sind Teil einer interaktiven Sendeplattform von T-Systems. Diese nutzt erstmals digitale Rundfunk- statt Mobilfunknetze, um Video- und Audiodaten auf mobile Endgeräte zu übertragen. Dieses Verfahren erleichtert es Inhalteanbietern, große Daten­mengen gleichzeitig an viele Handys oder PDAs (Personal Digital Assistant) zu senden. Denn die neue Lösung überträgt die Daten wie beim normalen Fernsehen oder Radio zentral - unabhängig davon, ob der Empfänger das Endgerät eingeschaltet hat. Die mobilen Empfangs­geräte stellt der Kooperationspartner Samsung.

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Neben Audio- und Videodaten lassen sich über digitalen Rundfunk auch interaktive Anwendungen bereitstellen - wie etwa ein Gewinnspiel. Die Antworten des Nutzers sendet das Handy dabei auf dem herkömmlichen Weg über das Mobilfunknetz zurück. Zudem ist die Lösung in der Lage, Inhalte gezielt an ausgewählte Empfängergruppen zu übertragen. So könnte ein Radiosender seinen Zuhörern den gerade gespielten Song zum Download aufs Handy anbieten. Durch solche personenbezogenen Dienste wertet der Sender sein Angebot auf und bindet die Zuhörer enger an sich.

Die neue Technologie eröffnet Rundfunksendern, Providern und Zweitver­marktern einen zusätzlichen Kanal für ihr Programmangebot. Den Empfang der Inhalte können sie dem Kunden berechnen. Hierzu sendet die Plattform die Signale eigens über verschlüsselte Frequenzen. Gegen eine Gebühr schalten dann die Zuschauer den Empfang auf ihrem Handy frei.

Die Marktforscher von Ovum schätzen, dass die Verbraucher allein in den kommenden zwei Jahren weltweit fünf Milliarden Dollar für mobile Unter­haltung ausgeben werden. Darum richten sich die Hoffnungen vieler Inhalteanbieter besonders auf Großereignisse wie Sportveranstaltungen.

Einsatz zur Fußball-WM
So soll zur Fußballweltmeisterschaft 2006 interaktives Handy-TV an allen zwölf Spielstätten verfügbar sein. Hierzu baut T-Systems die entsprechenden Sendernetze für digitalen Rundfunk auf. Dann empfangen Fußballfans auf fernsehfähigen Handys und PDAs Spielausschnitte mit den entscheidenden Torszenen oder Statistiken. Darüber hinaus können sie im Mobilshop Trikots ihrer Fußballidole kaufen.

Die in Hannover gezeigte digitale Rundfunktechnologie basiert auf dem DAB-System, das für den Mobilfunkkanal optimiert ist. So lassen sich die gezeigten Empfänger bereits heute in Deutschland als digitale Radios verwenden. Frequenzen für neue Dienste mit dieser Technologie sind in ganz Europa verfügbar.

T-Systems auf dem Cebit-Stand der Deutschen Telekom in Halle 26, A1.

Quelle: T-Systems
Foto: T-Mobile

Über T-Systems:  
T-Systems ist einer der führenden Dienstleister für Informations- und Kommunikationstechnik (engl.: ICT) in Europa. Im Konzern Deutsche Telekom betreut das Unternehmen seit 1. Januar 2005 das Segment der Geschäftskunden. Das Unternehmen optimiert für seine Kunden die Prozesse, senkt die Kosten und gibt seinen Kunden so zusätzliche Flexibilität in ihrem Kerngeschäft. Dabei setzt es gezielt Branchen-Know-how und modernste Technologie ein. Die Leistungen von T-Systems umfassen die komplette Wertschöpfungstiefe der Informations- und Kommunikationstechnik - von ICT-Infrastruktur über ICT-Lösungen bis hin zur Übernahme ganzer Geschäftsprozesse (Business Process Management).

eingesandt von: Terhi Varkila am 01.03.2005 12:02 Uhr

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