eine Seite zurück diese Seite zu den Favoriten hinzufügen diese Seite per E-Mail weiterempfehlen Volltext-Suche diese Seite ausdrucken zurück zur Startseite

Mobilfunk-Neuling Quam: Nicht günstiger, aber überschaubare Tarife


Stuttgart - Quam-Strategie des Einheitspreises für alle Netze ist zukunftsweisend
Ein Neuling namens Quam mischt den Mobilfunkmarkt auf. Hinter dem neuen Provider stehen die spanische Telefonica und die finnische Sonera, die im vergangenen Jahr gemeinsam eine der sechs UMTS-Lizenzen ersteigert haben.

Nun drängt Quam auf den Markt und verspricht vor allem eins: transparente Tarife. Das Telekommunikationsmagazin "connect" hat die Quam-Tarife mit denen der etablierten Konkurrenz verglichen.
Fazit: Quam ist nichts für scharfe Rechner, denn für alle getesteten Nutzer-Profile (Wenig-, Normal- und Vieltelefonierer) sind Quam-Tarife zwar günstiger als die von D1 oder D2. Am preiswertesten aber telefoniert der Handy-Nutzer in Deutschland mit E-Plus.

Der entscheidende Vorteil von Quam ist die Transparenz der Tarife:
Als einziger Anbieter berechnet Quam durchgehend einen Einheitspreis für Gespräche und SMS in andere Mobilfunknetze. Das sorgt für klare Rechnungen und ist außerdem zukunftsweisend. Denn spätestens mit der Einführung der Rufnummernmitnahme im Herbst 2002 kann der Kunde nicht mehr sicher wissen, zu welchem Mobilfunknetz eine bestimmte Vorwahl gehört und wie viel das Gespräch jeweils kostet. Laut "connect" werden dann auch die anderen Netzbetreiber nicht darum herumkommen, für Gespräche von Handy zu Handy einen einheitlichen Preis zu berechnen. Damit würden die momentan teilweise enorm hohen Gebühren für Gespräche in Fremdnetze endgültig der Vergangenheit angehören.

("connect" Ausgabe 25/2001, EVT: 29.11.)

eingesandt von: Fenna Harms am 28.11.2001 18:22 Uhr

« vorherige |  News-Startseite |  aktuelle Nachrichtennächste »  ]