24.10.2002
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Der kommerzielle Start ist laut bisherigen Angaben von Mobilkom-Chef Boris Nemsic im Jahr 2003 geplant.
In das UMTS-Basisnetz investiert die Mobilkom den Angaben zufolge rund 100 Mio. Euro. Insgesamt will das Unternehmen bis 2010 ca. 600 bis 700 Mio. Euro für die UMTS-Ausrüstung ausgeben.
Neben der Mobilkom bauen derzeit auch T-Mobile Austria, One, Telering und der chinesische UMTS-Lizenzinhaber Hutchison an österreichischen UMTS-Netzen. T-Mobile und One wollen ebenfalls noch in diesem Jahr mit einem Testbetrieb starten. Hutchison und Telering planen einen Start erst 2003.
Damit ist die Mobilkom europäischer Vorreiter. In Deutschland betreibt allerdings E-Plus mit I-Mode seit März einen UMTS-ähnlichen Dienst, der von der japanischen NTT Docomo entwickelt worden ist.
Weitere UMTS-Dienste sind für heuer noch in Großbritannien und Italien geplant. Die meisten anderen großen europäischen Player werden erst im nächsten Jahr starten.
Nach einer weltweiten Studie des Unternehmensberaters A.T. Kearney sind nur 29 Prozent der Handy-Nutzer an einem Wechsel zu UMTS () interessiert. Als Hauptgrund wurden die höheren Kosten im Vergleich zur Nutzung der bisherigen Mobilfunknetze genannt.
Über Mobilkom: Die Geschichte des Unternehmens beginnt 1995 mit der Reorganisation des Mobilfunkbereichs der Post und Telekom Austria als Profitcenter.
1996 wird der Bereich Mobilfunk in Form einer Aktiengesellschaft aus der PTA ausgegliedert und nimmt als mobilkom austria den operativen Betrieb auf. Seither ist der rasche Wandel in ein modernes, markt- und kundenorientiertes Mobilfunkunternehmen geglückt.
Quelle: Cwonline
eingesandt von: Sylvia Truppner am 24.10.2002 11:29 Uhr
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