eine Seite zurück diese Seite zu den Favoriten hinzufügen diese Seite per E-Mail weiterempfehlen Volltext-Suche diese Seite ausdrucken zurück zur Startseite

MONO: Einfach nur telefonieren

Auf die wichtigsten Funktionen minimiert - Deutsche Mobiltelefonentwicklung genau nach den Wünschen der Nutzer

MONO: Einfach nur telefonierenPünktlich zum Weihnachtsgeschäft geht das Wettrüsten der Handyhersteller in die heiße Phase. Neuartige Funktionen tauchen auf den Displays der Telefone auf – "Mobiles Fernsehen" oder "verbesserte GPS-Navigation" sind nur einige Schlagworte der Werbenden. Dinge, die für eine Vielzahl der Mobiltelefonierer vollkommen überflüssig sind. Die Designagenturen SCHROEDER + WENDT und faktor m haben in einer Studie die Bedürfnisse der Nutzer genau analysiert und präsentieren auf dem World Usability Day am 14. November in Magdeburg erstmals eine Vorschau auf das MONO - eines der weltweit einfachsten Mobiltelefonkonzepte, das auf die wichtigsten Funktionen minimiert ist. "Mono. Einfach." – lautet die Devise.

Die Neuheit: Das MONO verzichtet bewusst auf alles, was nicht mit dem Telefonieren zu tun hat. Kein kompliziertes Menü, keine aufgeblähte Navigation, keine unnötigen Funktionen und Informationen. Die Bedienung des reduzierten Telefons erfolgt intuitiv und simpel - wie beim guten alten Fernsprecher. "Primäres Ziel unserer Konzeption war es die einfachste und trotzdem logischste Bedienung auf dem Mobiltelefonsektor zu generieren", erklärt Usability-Experte Matthias C. Schroeder diesen (leider) außergewöhnlichen Ansatz.

Anzeige

iPhone

Den Startschuss für die Entwicklung gab eine von SCHROEDER + WENDT durchgeführte Bedienbarkeits- und Nutzungsanalyse von Mobiltelefonen. Das Resultat: Mit steigendem Alter nutzen und kennen gerade mal ein Bruchteil aller Interviewten sämtliche Funktionen ihres Mobiltelefons. Die Sprachwahl eines Handys nutzen weniger als ein viertel aller Nutzer, den Kalender lediglich ein Drittel und etwa 60 Prozent der Mobiltelefonierer wissen noch nicht einmal, welches Handy sie da gerade in der Hand haben. Die Folge: Die Nutzer fordern Handys bei denen das Telefonieren im Mittelpunkt steht - so wie beim MONO.

Dabei liegen Minimum und Maximum beim MONO dicht zusammen. Die Größe des Telefons wurde auf ein absolutes Minimum reduziert, die Größe der Tasten und des Displays, sowie Schrift hingegen aufs Maximale vergrößert. Ein pures Senioren-Handy für die "Grauhaar-Generation 50+" ist das MONO jedoch in keinem Fall. "Unser Ziel war es ein Handy zu bauen, das so einfach ist, dass es allen Altersgruppen gerecht wird. Denn wer möchte schon gern ein Seniorenhandy sein Eigen nennen", ergänzt Produktentwickler Martin Liedecke von faktor m, "schließlich würde man einem VW Golf ja auch nicht als Rentner-Auto deklarieren." Die elegante Handylösung aus Magdeburg richtet sich an all diejenigen, die mit ihrem Handy das tun wollen, wofür es ursprünglich vorgesehen war: Telefonieren.

Quelle: SCHROEDER +  WENDT   

Über SCHROEDER + WENDT:
SCHROEDER + WENDT ist eine Designagentur für digitale Produkte. Das Unternehmen bietet innovative Lösungen und Dienstleistungen im Bereich Interface Design an. Schwerpunkte der international arbeitenden Agentur aus Magdeburg liegen hierbei in der Entwicklung und Gestaltung von benutzerfreundlichen Oberflächen für Produkte, Software und das Internet, als auch in der Visualisierung von Informationen. SCHROEDER + WENDT ist Teil der  vielgestalten.de Unternehmensgruppe und der sachsen-anhaltinische Ansprechpartner des gcUPA (Berufsverband der deutschen Benutzerfreundlichkeitsexperten).

eingesandt von: Terhi Varkila am 10.11.2006 12:55 Uhr

Weitere Meldungen zum Thema Trends

24.04.2008 Attraktivität des mobilen Internets gestiegen
17.04.2008 5,2 Millionen Songs werden auf Handys geladen
01.04.2008 Handys der neuen Generation
11.03.2008 connect: Die wichtigsten Handy-Highlights 2008
20.02.2008 CeBIT 2008: Handy-Neuheiten zum Anfassen
Alle Meldungen zum Thema Trends

« vorherige |  News-Startseite |  aktuelle Nachrichtennächste »  ]