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Motorola: Hoch qualitativer VGA-Kameramodus

Jederzeit und überall modernste Bildfunktionen für Handys

i.IM20 von MotorolaChandler, Arizona - Dank eines neuartigen Kameramoduls des Halbleiterbereich von Motorola werden bald mehr Kunden in ihre Handys und Smartphones anstatt in ihre Kameras lächeln. Mobilfunk-OEMs (Original Equipment Manufacturers) und ODMs (Original Design Manufacturers), die mit der i.250 Innovative Convergence™ 2.5G-Mobilfunkplattform arbeiten, können mit Hilfe eines hoch modernen, voll integrierten VGA-Bildaufnahmemoduls (VGA = Video Graphics Array) ihre Entwicklungszeiten deutlich verkürzen und ein höheres Maß an Kreativität einbringen.

Die als komplettes Kameramodul zusammen mit Anwendungssoftware für die Kamera konzipierte i.IM20 von Motorola bietet hoch qualitative Bildfunktionen für die Mobilfunkbranche. Das Produkt verfügt über einen Bildsensor mit VGA-Auflösung, ein dreiteiliges Linsensystem und einen Coprozessor für die Bildverarbeitung.
 
Das Modul wurde unter Einsatz der neuartigen ImageMOS Submikron-Technologie von Motorola entwickelt. Die ImageMOS Technologie ist für eine brillante Farbgebung bei minimalen Rauschwerten konzipiert und erreicht eine hervorragende Lichtempfindlichkeit im gesamten sichtbaren Spektrum. Die Kombination aus moderner Optik und Bildverarbeitungstechnologien aus dem Hause Motorola sorgt dafür, dass die i.IM20 in tragbaren Geräten hochwertige und farbtreue Bilder liefert.

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"Mit der Integration einer Technologie zur Bilderfassung in seine 2.5G-Basisplattform versetzt Motorola Handyhersteller in die Lage, ihre Entwicklungsphasen zu verkürzen, den Geschäftsanlauf zu beschleunigen und die erwartete Kundennachfrage nach Kamerahandys zügig zu decken", kommentierte Ron Glaz, Analyst bei IDC.

Handyhersteller können ihre Projekte um Funktionen zur Bilderfassung erweitern und so den Gebrauchswert ihrer Produkte steigern bzw. Kunden mit schier unbegrenzten Bildfunktionen bedienen, die jederzeit und überall zur Verfügung stehen. Dank der Ausstattung mit der Kamera werden Hersteller in die Lage versetzt, ihre Mobiltelefone individuell zu gestalten und ihre Produkte von denen der Konkurrenz abzuheben”, erklärte Pete Shinyeda, Corporate Vice President und General Manager der `Wireless and Broadband Systems Group von Motorola. “Durch den Einsatz der i.250 Innovative Convergence Plattform bzw. des i.Smart Smartphone-Referenzdesigns von Motorola können OEMs und ODMs Entwicklungsaufwand und -zeit einsparen, denn die Sorge um die Integration komplexer Kameramodule ist ihnen so bereits abgenommen. So können sich unsere Kunden voll und ganz auf die Innovation ihrer Geräte konzentrieren.”

Vielseitige Modulfunktionen
Das i.IM20 Modul mit VGA-Auflösung (640 X 480 Pixel) unterstützt Wiederholraten von 30 Bildern pro Sekunde und damit das Doppelte der von den aktuellen Handys gestellten Anforderungen. Ausgangsseitig stehen wahlweise das YUV-Format (mit 8 bzw. 16 Bit) gemäß ITU-R BT-656 oder das RGB-Format zur Verfügung. Die vielseitige und äußerst leistungsfähige Ausgangsstufe ist so konzipiert, dass sie andere Systemfunktionen praktisch nicht belastet. Eine direkte Anbindung an den Memory-Bus bzw. an einen externen Videoprozessor ist möglich.

Die leistungsfähige Schnittstelle zum Memory-Bus ist für Bildaufnahme- und Videoübertragungsraten von 56 MByte/s konzipiert, dem Vierfachen der Übertragungsraten herkömmlicher 8-Bit “Streaming Video”-Anwendungen. Der Ausgang der Kamera wurde so entwickelt, dass er sich direkt an die leistungsfähigen Speicherbausteine von heute anschließen lässt - für hoch qualitatives Video-Streaming, die schnelle Aufnahme von Bildsequenzen und eine verzögerungsfreie Speicherung der Bilder. Die mit einer Spannung von nur 1,8 Volt arbeitende Schnittstelle trägt darüber hinaus zur Einsparung von Batterieleistung bei und maximiert so die wertvolle Sprechzeit.

Der für die Bildverarbeitung eingesetzte i.IM20 Co-Prozessor verfügt über integrierte Firmware, deren Struktur die von Motorola propagierte automatische Aufnahmetechnologie ebenso unterstützt wie den Weißabgleich und eine automatische Verstärkungsregelung. Der Co-Prozessor ist darüber hinaus so konzipiert, dass er eine programmierbare Gammakorrektur, Farbraumkonversion und eine Vielfalt von ausgangsseitigen Schnittstellen unterstützt. Die Kommunikation und Abstimmung zwischen dem Basisband-Hostprozessor und dem i.IM20 lässt sich entweder per I2C- oder SPI-Schnittstelle bedienen.

Vielfältige Funktionen werden vom Hostprozessor gesteuert und sind so ausgelegt, dass die verschiedenen Modi für das Ausgangsformat der i.IM20 einfach umgeschaltet und das Bild “im Vorbeigehen” in seiner Größe verändert werden kann, ohne dass externer Speicher vonnöten wäre. Die Festlegung, das Zoomen und die Aufnahme des gewünschten Ausschnitts werden digital vom Hostprozessor aus gesteuert. Die äußerst flexible Ein-/Ausgangsstruktur unterstützt Spannungen von 1,8 Volt bis 3,3 Volt und kann entweder als in den Speicherbereich gemappte Peripheriefunktion konfiguriert oder im “Streaming Video”-Modus an einen externen Videoprozessor angeschlossen werden. Die bei 1,8 Volt arbeitende Schnittstelle zum Memory-Bus stellt branchenweit eine Neuerung dar und wurde für extrem hohe Leistungsdaten und niedrigen Stromverbrauch ausgelegt.

Verfügbarkeit
Muster der i.IM20 sind für den April 2003 vorgesehen, die Stückzahlenproduktion wird voraussichtlich im Juni 2003 einsetzen.

Quelle: Motorola

Über Motorola:

Motorola ist ein international führendes Technologieunternehmen mit den Schwerpunkten Mobilkommunikation, Halbleiter, Netzwerke und integrierte Elektroniklösungen. Im Jahr 2002 wurden weltweit 26,7 Milliarden Dollar Umsatz erzielt. In Deutschland ist das Unternehmen durch die Motorola GmbH präsent. Zu ihr zählen die Bereiche Halbleiter, Funk, TK-Lösungen, Mobiltelefone, Computersysteme, Breitbandkommunikation, Telematik sowie Kfz- und Industrie-Elektronik. Die Gesellschaft erzielte 2001 mit über 3.600 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro.

eingesandt von: Terhi Varkila am 20.03.2003 13:11 Uhr

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