Fürth - Multifunktionsgeräte überfordern den Kunden oft durch ihre hohen Anforderungen an Installation, Gebrauch und Wartung. Wie die Hersteller in Zukunft besser auf Verbraucherwünsche eingehen können, referierte Prof. Dr. Anton Meyer vom Institut für Marketing der Ludwig-Maximilians-Universität auf der Computec Executive Conference 2005.
Negative Erfahrungen kann der Kunde beispielsweise schon mit einem Handy sammeln, das zwar über eine Fülle von Funktionen verfügt, aber das simple Telefonieren zu einer komplizierten Sache macht. Solche Konvergenzprodukte können nur erfolgreich sein, wenn Hersteller und Händler die Kundenerwartungen vorausschauend umsetzen.
|
|||
|
|
|||
Eine starke, emotionale Marke sowie Produkte, die einen für den Kunden spürbaren, echten Zusatznutzen schaffen, sind laut Prof. Meyer die Voraussetzung für eine erfolgreiche Entwicklung und Positionierung auf dem branchenübergreifenden Markt.
"Die Konvergenz der Märkte stärkt bestehende Marken, wenn sie eine klare, starke und glaubwürdige Positionierung haben", bekräftigte Prof. Meyer in seinem Vortrag. "Die Konvergenz von Produkten erschwert die Produktpositionierung, weil es weniger Positionierungsräume gibt. Bestehende Marken haben dadurch einen Zeit- und Geldvorteil, der sich in einer gefestigten Position im Gedächtnis der Verbraucher manifestiert."
Prof. Dr. Anton Meyer (Foto links) ist Ordinarius für BWL und Marketing an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Als einer der Pioniere im deutschsprachigen Raum setzt er sich seit 20 Jahren mit Fragen der marktorientierten Unternehmensführung und des Dienstleistungs-Marketing auseinander. Prof. Meyer ist Executive Director des Center on Global Brand Leadership und Vorstand des Instituts für Marketing an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Computec Executive Conference 2005 auf Mallorca: Rund 100 Spitzenvertreter der Zukunfts¬industrien Consumer Electronics, Entertainment, Telekommunikation und IT dis¬kutierten auf Einladung von Computec Media aktuelle Markttrends, richtungsweisende technologische Entwicklungen sowie die Auswirkungen der digitalen Revolution auf Produkte und Konsumentenwünsche.
Quelle: Computec Media
Foto: LMU München
Über Computec Media:
Computec Media hat mit der Einführung von 'SFT - Spiele Filme Technik' bereits auf das kontinuierliche Zusammenwachsen der Branchen reagiert. Die Magazin-Neuerscheinung verdankt ihren Erfolg der geglückten Verschmelzung von Konvergenzthemen wie Unterhaltungselektronik, IT und digitale Medien, von Emotion und Information.
eingesandt von: Terhi Varkila am 11.05.2005 13:53 Uhr
Weitere Meldungen zum Thema Studien |
|
| 05.05.2008 | Handys bleiben in erster Linie Kommunikationsmedium |
| 16.04.2008 | eco: M-Payment wird kommen – die Frage ist nur: Wann? |
| 03.04.2008 | Mobiles Internet immer erfolgreicher |
| 02.04.2008 | Studie: Beliebteste Marken bei Mobiltelefonen |
| 18.03.2008 | Handy als Music Player besonders imageträchtig |
| Alle Meldungen zum Thema Studien | |
[ « vorherige | News-Startseite | aktuelle Nachrichten | nächste » ]