Stuttgart – Individuelle Handy-Grüße mit Foto, Sound und Text statt herkömmlicher Ansichtskarte werden immer beliebter. Doch Vorsicht: Trotz steigender Nutzerzahlen sind die so genannten Multimedia-Messaging-Services (MMS) nach wie vor sehr teuer – besonders, wenn sie aus dem Ausland kommen oder ins Ausland verschickt werden. Wie das Telekommunikationsmagazin „connect“ in seiner aktuellen Ausgabe (Heft 2/2004, EVT: 15. Januar) berichtet, kann eine MMS aus dem Ausland je nach Anbieter und Datenmenge bis zu 2,74 Euro kosten.
Aber nicht nur wer selbst eine Urlaubs-MMS verschickt, wird zur Kasse gebeten, sondern auch die Empfänger. Denn ähnlich wie bei Handy-Telefonaten im Ausland, kassieren die Netzbetreiber bis auf Vodafone derzeit nicht nur für den Versand, sondern auch für den Empfang einer MMS im Urlaubsland. So zahlen T-Mobile-Vertragskunden beispielsweise in Portugal für empfangene MMS-Grüße aus der Heimat bis zu 1,69 Euro. Wer etwa aus dem Skiurlaub einen Schnappschuss nach Hause schicken will, muss noch tiefer in die Tasche greifen: E-Plus-User zahlen für den Versand einer 100 Kilobyte-Message aus der Schweiz nach Hause 2,39 Euro, ins Fremdnetz sogar 2,69 Euro.
eingesandt von: Terhi Varkila am 13.01.2004 13:24 Uhr
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