Stuttgart - Viele stolze Besitzer von MMS-Handys freuen sich schon auf den ersten Urlaub, in dem sie die Daheimgebliebenen mit Fotogrüßen per Handy neidisch machen können. Doch Vorsicht: Multimedia-Grüße aus dem Ausland sind teuer, berichtet das Telekommunikationsmagazin "connect" in seiner aktuellen Ausgabe (Ausgabe 7/2003, EVT 18. Juni). So zahlt man im Ausland für den Versand von Multimedia-Messages bei T-Mobile, Vodafone, O2 und E-Plus zwar dieselben MMS-Preise wie in Deutschland. Dazu kommt aber der Preis des ausländischen Netzbetreibers für die übertragene Datenmenge. So liegen beispielsweise die Kosten für eine 100 KB-MMS aus Österreich nach Deutschland bei E-Plus bei stolzen 2,08 Euro. Ausnahme: T-Mobile-Kunden zahlen für MMS-Grüße keinen Aufpreis für die Datenübertragung.
Wie "connect" weiter berichtet, ist auch der Empfang von MMS im Urlaubsland ein teurer Spaß, denn bis auf T-Mobile kassieren alle deutschen Netzbetreiber für den Empfang einer MMS im Ausland. Schickt etwa ein Daheimgebliebener an ein Vodafone-Handy in der Schweiz eine MMS mit 30 KB, zahlt der Urlauber ab Juli für den Multimedia-Gruß 1,94 Euro. Immerhin: Vodafone beschränkt sich beim Kassieren auf die Länder Polen, Schweiz, Dänemark, Belgien und USA. Im Rest der Welt kostet der Empfang einer MMS nichts.
Um Kosten zu sparen, rät "connect", eine MMS-Postkarte zu schreiben. Die Vorteile: In der aktuellen Einführungsphase berechnen die Netzbetreiber dafür moderate Preise, die noch unter den Portokosten für eine herkömmliche Postkarte liegen. Und der Empfänger hat die Postkarte in der Regel schon am nächsten Werktag im Briefkasten. So kann man eine MMS-Postkarte bei Vodafone und T-Mobile derzeit schon für 39 Cent (30 KB) versenden, bei O2 ist es deutlich teurer mit 1,99 Euro pro Karte. Unter www.opedo.de können alle Handy-Nutzer MMS-Postkarten im In- und Ausland versenden.
eingesandt von: Terhi Varkila am 17.06.2003 15:23 Uhr
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