Funktionen, wie etwa News abonnieren, das WAP-Portal oder das Internet aufrufen, sind bei neuen Handys bereits zunehmend automatisch frei geschaltet, auch bei Prepaid-Handys. Wenn man sich nur mal eben so durch das Handy-Menü klickt, kann es schnell passieren, dass man unwissentlich kostenpflichtige mobile Datendienste aktiviert.
So fiel Heike L. aus Riesa aus allen Wolken, als ihre Telefonrechnung rund 2000 Euro auswies. Nachdem sie sich im Menü des neuen Handys umgeschaut hatte, wählte sich dieses tagelang, von ihr unbemerkt, im 6-Minuten-Takt in die WAP-Zentrale ihres Netzbetreibers ein. Dabei wurden jedes Mal 20 Cent fällig, die sich kräftig summierten.
Wer keinen Wert auf Multimedia-Dienste wie das Versenden und Empfangen von Fotos und Sounds, das Herunterladen von Spielen, Klingeltönen und Logos und andere Servicefunktionen und Dienste legt, der sollte dies schon beim Kauf des Mobiltelefons deutlich machen. Zum gelegentlichen Telefonieren oder um nur telefonisch erreichbar zu sein, reicht möglicherweise auch schon ein älteres, noch funktionsfähiges Mobiltelefon aus dem Second-Hand-Shop.
Aktuelle und auch ältere Handy-Testergebnisse enthält die Infothek der Verbraucherzentralen, die in allen Beratungsstellen der sächsischen Verbraucherschützer kostenlos nutzbar ist. Wo die nächstgelegene Beratungsstelle ist, erfährt man am Auskunftstelefon unter 0180-5 79 77 77 (12 Cent/Minute) montags bis freitags zwischen 9 und 16 Uhr oder im Internet unter www.vzs.de.
Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen
Foto: Motorola
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eingesandt von: Terhi Varkila am 12.07.2003 15:18 Uhr
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