Berlin – Fast jedes zweite Kind zwischen 6 und 12 Jahren hat ein Handy (44 Prozent). Für Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren ist ein Mobiltelefon schon fast selbstverständlich: 92 Prozent sind unterwegs erreichbar. Das hat der BITKOM in Berlin anlässlich des Kindertags mitgeteilt, der in vielen Bundesländern am 20. September gefeiert wird. "Ob es um Verabredungen geht oder um Sicherheit auf dem Schulweg – für viele Kinder und ihre Eltern ist das Handy aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken", sagt BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer.
Junge Nutzer begeistern sich besonders für die Multimedia-Fähigkeiten moderner Mobiltelefone. "Niemand nutzt die zahlreichen Zusatzfunktionen von Handys so intensiv wie Jugendliche", erklärt Prof. Scheer. So hören rund 42 Prozent der 10- bis 17-jährigen Handynutzer Musik im MP3-Datenformat. Das zeigt eine Studie des Instituts Techconsult für BITKOM. Zwei Drittel der jungen Nutzer fotografieren mit ihrem Handy, und jeder fünfte versendet Bilder per Multimedia-Nachricht (MMS).
Mit besonderen Angeboten und Tipps haben Mobilfunk-Anbieter auf die Bedürfnisse junger Kunden reagiert. Der BITKOM gibt einen Überblick, was Kinder und Eltern bei der Handynutzung beachten sollten:
1. Das richtige Gerät aussuchen
Multimedia-Funktionen und schickes Design sind vielen Kindern und Jugendlichen wichtig. Damit punkten heute auch preiswerte Handys der Einsteigerklasse. Wenn Eltern ein Mobiltelefon für ihren Nachwuchs auswählen, sollten sie aber auch auf die Bedienung achten: Für Handy-Neulinge ist eine übersichtliche Menüstruktur ist empfehlenswert – auch wenn viele Kinder schnell die technischen Möglichkeiten verstehen. Zahlreiche Geräte sind heute trotz einer Vielzahl von Funktionen gut zu bedienen. Einige Anbieter haben für Grundschüler spezielle Kinderhandys im Angebot. Je nach Modell bieten sie eine Notruftaste oder lassen sich orten. Vereinzelt lassen sie sich so konfigurieren, dass nur bestimmte Nummern von Eltern und Freunden gewählt werden können.
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4. Kostenkontrolle bei Klingeltönen und DownloadsDie eingangs erwähnten Nutzerdaten gehen aus Studien des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (mpfs) hervor.
eingesandt von: Terhi Varkila am 19.09.2007 13:53 Uhr
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