Helsinki - Auf Basis der Entwicklungen in den Monaten Juli und August wird erwartet, daß der Gesamtumsatz von Nokia im dritten Quartal im Bereich von 7,1 bis 7,4 Mrd. EUR liegen wird. Der Gewinn je Aktie einschließlich aller Umtauschrechte wird voraussichtlich am oberen Ende der vormals genannten Spanne von 0,15 bis 0,17 EUR liegen.
Es wird davon ausgegangen, daß der Umsatz bei Nokia Mobile Phones im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum zwischen 4 und 9 Prozent wachsen wird. In puncto Rentabilität von Nokia Mobile Phones sieht das Unternehmen frühere Erwartungen bestätigt, wenn nicht gar übertroffen. Es wird erwartet, daß die Proforma-Gewinnspanne bei 20 Prozent oder darüber rangiert, was eine gute Aufnahme neuer Nokia Produkte so auch des Nokia 7650 Imaging-Handys widerspiegelt.
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Vor dem Hintergrund einer insgesamt starken Wiederbelebung der Nachfrage vor allem in Europa in den ersten beiden Monaten des dritten Quartals, ist Nokia zunehmend zuversichtlich, daß das für 2002 prognostizierte Marktvolumen von insgesamt 400 Millionen Handys erreicht werden wird.
Bei den Mobilfunk-Netzwerken ist das Marktumfeld im Bereich GSM nach wie vor anspruchsvoll. Die Investitionen der Netzbetreiber sind hier stärker als erwartet zurückgegangen. Die Einsätze und Tests von WCDMA-Equipment verlaufen zufriedenstellend. Die Ausweisung der Umsätze für diesen Bereich wird voraussichtlich im dritten Quartal beginnen. Als Konsequenz aus der Abschwächung des GSM-Marktes wird erwartet, daß der Umsatz von Nokia Networks im dritten Quartal verglichen mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um rund 5 Prozent rückläufig ist. Die Proforma-Gewinnspanne für das dritte Quartal wird aus jetztiger Sicht bei etwa 5 Prozent liegen.
Die Umsatzprognose für Nokia Networks beeinhaltet eine erwartete Ausweisung von Erlösen aus dem WCDMA-Netzwerkgeschäft von rund 500 Mio. EUR. Die Realisierung dieser Erlöse hängt von dem Erreichen der gesteckten technologischen Ziele bis Ende des dritten Quartals ab.
Nokia hat mit France Telecom eine Übereinkunft zu den grundsätzlichen Bedingungen einer Umwandlung der ausstehenden Kundenfinanzierung in Bezug auf MobilCom erzielt. Wie bereits zu einem früheren Zeitpunkt angedeutet, wird die Konvertierung der bestehenden Forderung in einen neuen Kredit die unbereinigten Erträge von Nokia im dritten Quartal mit einer Abschreibung von rund 300 Mio. EUR belasten. Teil der Vereinbarung mit France Telecom ist auch, daß Nokia sämtliche weiteren Finanzierungsvereinbarungen mit MobilCom annulieren wird. Dadurch verringert sich das Gesamtvolumen der von Nokia gegebenen Zusagen für Kundenfinanzierungen um weitere 530 Mio. EUR. Diese Übereinkünfte setzen voraus, daß eine Gesamtlösung für die Situation bei MobilCom von France Telecom oder einer ihrer Konzerngesellschaften wie erwartet umgesetzt wird.
Quelle: Nokia
eingesandt von: Terhi Varkila am 12.09.2002 10:08 Uhr
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