Am kommenden Mittwoch bekommen vorraussichtlich die beiden Mobilfukgesellschaften T-Mobile und mmo2 von der EU-Kommission in Brüssel das Okay, ihre Anlagen für die UMTS-Netzte in Großbritannien gegenseitig nutzen zu dürfen. Auf seinem Online-Portal berichtet dies das Handelsblatt. In wenig besiedelten Gebieten sei es darüber hinaus geplant, durch ein Roaming-Verfahren die Nutzung des jeweils anderen Netzes zu ermöglichen.
Die EU-Kommission wolle durch diese Entscheidung einen schnellen Aufbau der teuren UMTS-Netze erleichtern. Ferner habe die Kommission den Schutz der Umwelt im Auge und wolle verhindern, dass zu viele neue Sendemasten die Landschaft verunstalten. Das Roaming solle aber nur in Gebieten erlaubt werden, in denen weniger als zehn Prozent der britischen Bevölkerung leben. Dies sei beispielsweise in Brighton oder Oxford der Fall. In Ballungsräumen wie London oder Manchester soll Roaming nicht erlaubt werden.eingesandt von: Melanie Kubinke am 26.04.2003 18:48 Uhr
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