Paybox auf dem Weg zum Standard für mobile Zahlungen
Ausbau von Partnernetzwerk schreitet mit eBay, norisbank und WEB.DE weiter voran.
Frankfurt, 10. Mai 2001 - Genau vor einem Jahr, am 11. Mai 2000, startete in Deutschland mit der Paybox die weltweit erste massenfähige Zahlungsmethode per Mobiltelefon. Nach nur zwölf Monaten ist die Handygeldbörse zu einer festen Größe im elektronischen und mobilen Handel geworden. Rund 5000 Händler akzeptieren das bequeme und sichere Verfahren, von dessen wachsender Anwendungsvielfalt heute über 260.000 registrierte Konsumenten profitieren. Damit wurden die ursprünglichen Ziele deutlich übertroffen. Die Innovation aus Deutschland funktioniert bereits in vier europäischen Ländern und ist auf dem Wege, sich als internationaler Industrie-Standard für mobile Zahlungsmethoden durchzusetzen. Wesentlicher Grund für die rasche Marktdurchdringung sind die Universalität der Anwendungen und die Vorteile für Konsumenten und den Handel. So ist die große Nachfrage der Online-Shops darauf zurückzuführen, dass das Bezahlen im Internet mit der Paybox sicherer ist als mit anderen Zahlungsmethoden. Einige der rund 1000 E-Shops wie zum Beispiel buch.de generieren schon zehn Prozent ihres Gesamtumsatzes mit Paybox-Nutzern. Laut einer Studie der Universität Karlsruhe hat die Paybox beim Online-Shopping in Deutschland bereits einen Anteil von vier Prozent unter allen Zahlungsoptionen.
Das enge Geflecht an strategischen Kooperationen, unter anderem mit der Deutschen Bank, debitel oder Hewlett-Packard, wird aktuell um drei weitere Partnerschaften ausgebaut: WEB.DE, einer der führenden deutschen Internetplayer, bindet das Paybox-Überweisungsformular in die Website ein und weitet sein Angebot in Richtung Online-Banking aus. Damit bietet das erste große Internetportal seinen Nutzern eine Handy-basierte Zahlungsfunktion.
Der weltweit größte Onlinemarktplatz eBay bietet seinen Kunden die Paybox ab sofort als Zahlungsmethode bei Auktionen an. Die vollständige Integration der Handygeldbörse soll den eBay-Nutzern eine noch bequemere Abwicklung der Versteigerung ermöglichen und so die Attraktivität der Internet-Handelsplattform weiter steigern.
Auch die norisbank übernimmt eine Vorreiterrolle: Als erste Bank weltweit integriert sie mit Paybox eine mobile Zahlungsmethode in ein Girokonto. Für die Kunden wird das Girokonto so noch flexibler, die Bank profitiert von geringeren Transaktionskosten und kann ihre Innovationsführerschaft als Internet-Filial-Bank ausbauen.
In kurzer Zeit hat sich die Paybox zur universellsten bargeldlosen Zahlungsmethode entwickelt. Als Killer-Applikationen haben sich M-Commerce-Anwendungen wie das Aufladen von Prepaid-Telefonkarten über die debitel CashLine sowie die sichere Zahlungsfunktion per Handy in E-Shops erwiesen. Darüber hinaus wurde im Februar dieses Jahres mit der Funktion "Geld senden auf alle Handys" eine neue simple Variante für private Zahlungen unter Freunden und Kollegen geschaffen. Die Ende März vorgestellte Möglichkeit für "Geld senden auf alle Girokonten" ohne TAN-Nummern und Password macht das Handy zum Überweisungsterminal und revolutioniert das traditionelle Online-Banking.
Die Paybox ist eine universelle, offene Plattform - sie funktioniert mit jedem Handy in jedem Mobilfunknetz, neue Handys oder separate Software sind nicht erforderlich. Die dynamische Akzeptanz der mobilen Geldbörse wird deutlich bei einem Blick auf die Entwicklung anderer bargeldloser Zahlungssysteme wie der Kreditkarten: 1958 wurde in Deutschland die erste Kreditkarte ausgegeben, 1980 - also 22 Jahre später - brachten es alle vier Kreditkartenunternehmen gemeinsam gerade einmal auf 500.000 Nutzer.
Quelle: Paybox Pressestelle
eingesandt von: Sascha Dowidat am 10.05.2001 13:29 Uhr
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