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Preise für gebrauchte Handys sind gestiegen


Nachdem die Subventionen der Provider auf Mobiltelefone merklich zurückgegangen sind, stiegen auch die Preise für gebrauchte Handys. Handy-Market.com stellt den Kunden jetzt kostenlose Marktpreise für gebrauchte Mobiltelefone in Echtzeit zur Verfügung.

Rheine - Handy-Market.com, die Online-Plattform für gebrauchte Handys, hat bei einer regelmäßigen Erhebung der Preise für gebrauchte Mobiltelefone festgestellt, dass ein deutlicher Anstieg in den letzten drei Monaten zu verzeichnen war. Laut Erhebung stiegen die Preise für gebrauchte Handys seit Anfang des Jahres deutlich an. In der Vergangenheit war dies höchstens bei regelrechten Raritäten zu beobachten, die sich eines recht hohen Alters erfreuten. Bei vielen Geräten kam es zu einem Anstieg von etwa 10%.
Besonders oft wurden die Mobiltelefone von Nokia und Siemens nachgefragt und gehandelt. An der Spitze der Umsätze befand sich in den letzten neun Monaten das Nokia 3310.

Erklären kann man diese, für elektronische Geräte eigentlich seltsame Entwicklung, mit einem starken Rückgang bei den Subventionen auf Handys, die bei Abschluss eines Vertrages gewährt werden. Seit der CeBIT war auf dem Mobilfunkmarkt zu beobachten, dass die besonders aggressiven Angebote bei mehreren Anbietern zurückgefahren wurden und dadurch der wahre Preis eines Mobiltelefons zum Ausdruck kam. Arne Oberdieck, Geschäftsführer von Handy-Market.com, dazu: "Vielen Kunden ist der reale Preis eines Handys gar nicht bewusst, weil sie diesen über die Grundgebühr tragen."

Die kuriosesten Entwicklungen waren zu beobachten, so war beispielsweise fast niemand bereit, mehr als 240,-DM für eine so gut wie neues Nokia 3310 zu bezahlen, da man diese mit 24 Monatsverträgen erhielt, die gerade einmal 10,-DM Grundgebühr enthielten. Dennoch musste man in vielen Geschäften bis zu 500,-DM für ein neues Gerät ohne Vertrag bezahlen.

Während bei den meistens Angeboten die Subvention schnell wieder durch die Grundgebühr reingeholt wurde, gibt es noch immer Angebote, bei denen ein Mobilfunkunternehmen netto draufzahlt, wenn der Kunde schlau ist.
Für die Mobilfunkbranche dürften sich diese Investition dennoch gelohnt haben. Schließlich können sich viele Menschen ein Leben ohne Handy nur noch sehr schwer vorstellen. Bei vielen Kunden möchte man fast sagen, dass es ein nicht mehr wegzudenkendes Element der eigenen Kommunikation geworden ist.

Allerdings gab es nicht nur Faktoren, welche die Preise für gebrauchte Handys nach unten gedrückt haben. Immer wenn es auf einzelnen Märkten solch irrationale Erscheinung gab konnte sich dies für Akteure auf weniger subventionierten Märkten lohnen. So ist davon auszugehen, dass mehrere Millionen Mobilfunkgeräte ihren Weg nach Osteuropa fanden, wo diese deutlich mehr wert waren. Dies spiegelten auch zahlreiche Anfragen von osteuropäischen Unternehmen an Handy-Market.com wider, die in großen Mengen gebrauchte Handys erwerben wollten.

Woher soll der Besitzer eines Handys also wissen, was es wirklich wert ist? Diese Frage ist auch für Experten nicht besonders leicht zu beantworten. Klar scheint dennoch, dass der Marktwert eines recht neuen Mobilfunkgeräts nicht mehr so schnell und stark einbrechen wird, wie dies bis jetzt zu beobachten war. Die Preise werden sich hier wahrscheinlich bald ähnlich entwickeln, wie dies bei anderen gebrauchten elektronischen Geräten der Fall ist. Der Vergleich mit dem Auto scheint hier kein schlechter zu sein. Dennoch darf man natürlich nicht vergessen, dass ein Mobilfunkgerät mit zunehmenden Alter, durch technologische Weiterentwicklung neuer Modelle, an Wert verliert.

Wer ein Handy gebraucht kaufen oder verkaufen möchte ist immer gut beraten Preise zu vergleichen. Handy-Market.com bietet den Kunden direkt im Flohmarkt kostenlose Marktpreise zu den entsprechenden Modellen an, was eine schnelle Einschätzung möglich macht. Trotzdem gilt auch hier, dass man in der Regel die besten Preise erzielt, wenn man etwas Geduld und Verhandlungsgeschick mitbringt.

eingesandt von: Sven van der Stok am 24.10.2001 08:43 Uhr

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