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Quam stoppt aus Protest den Verkauf an potentielle Endkunden


11.Dezember 2001 - Quam, der Newcomer auf dem deutschen Mobilfunkmarkt, hat entschieden, den aktiven Verkauf seiner Produkte und Dienste an potentielle Neukunden vorübergehend zu stoppen. Quam geht diesen Schritt aufgrund der Taktik der Netzbetreiber D1 und D2 gegen den neuen Mobilfunkanbieter und gegen die Interessen der deutschen Mobiltelefonierer.

Die Bestandskunden von Quam können weiterhin die existierenden Dienste und Produkte des Unternehmens nutzen – zum Beispiel weltweit in alle Netze telefonieren sowie SMS versenden. Auch können Quam Kunden von Teilnehmern der beiden D-Netze nach wie vor über die kostenfreie Rufnummer 0800 / 1900 200 angerufen werden.

"Die beiden Marktführer weigern sich, Gespräche in unser Netz durchzustellen. Leidtragende der Verzögerungspolitik der D-Netze sind eindeutig die Kunden in Deutschland", sagt Quam Chef Ernst-E. Folgmann. "Wir werden erst wieder aktiv verkaufen, wenn sich die Situation geändert hat."

Anders als E-Plus und Viag Interkom stellen die beiden Mobilfunknetzbetreiber T-Mobil und D2 Vodafone weiterhin keine Gespräche aus ihren Netzen zu Quam Kunden durch. Und dies obwohl die Regulierungsbehörde bereits am 17. Oktober veröffentlicht hat, welche Vorwahl Quam nutzt und dass das Unternehmen Mitte November in den Markt startet.

Beide D-Netzbetreiber haben erklärt, dass sie erst ab Anfang Januar 2002 in der Lage seien, ihr Netz für Anrufe in das Quam Netz zu öffnen – also erst nachdem das Weihnachtsgeschäft vorüber ist und sie somit dem neuen Wettbewerber in dieser entscheidenden Vertriebsphase den Marktzugang erschwert haben.

Die internationalen Erfahrungswerte der beiden Muttergesellschaften von Quam, Telefónica Móviles und Sonera, zeigen hingegen, dass die bislang ausgebliebene Freischaltung der D-Netze eindeutig auf bewusster Verzögerung beruht: "Eine entsprechende Maßnahme läßt sich in anderen europäischen Ländern innerhalb von rund 48 Stunden realisieren", so Folgmann.

Die Quam Shops bleiben für die Kunden weiterhin geöffnet. "Es ist rätselhaft, wieso Unternehmen wie D1 und D2 ohne Rücksicht auf den Kunden zu solchen Mitteln greifen, anstatt sich im fairen Wettstreit mit uns zu messen", sagt Folgmann. "Unsere Produkte sind attraktiv und innovativ. Offensichtlich ist dies der Grund für das Vorgehen der D-Netze."

Sobald diese Lage sich geändert hat, werden die innovativen Produkte den deutschen Kunden wieder in voller Breite angeboten.

Quelle: Quam, 11.12.2001

eingesandt von: Christian Treschan am 12.12.2001 10:47 Uhr

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