RAI und Alcatel zeigen in Cannes UMTS-Anwendungen
Stuttgart - Alcatel und RAI, der öffentliche Rundfunksender in Italien, stellen auf dem 3GSM World Congress in Cannes gemeinsam 3G/UMTS-Anwendungen vor, die auf modernster UMTS-Technologie basieren.
Auf dem 3GSM World Congress in Cannes können die Besucher mit mobilen 3G/UMTS-Endgeräten Fernsehnachrichten, Reportagen und Interviews anschauen. Der Studioserver von RAI ist verbunden mit der Alcatel-Plattform für mobile 3G-Anwendungen, die in Vélizy (Frankreich) aufgebaut ist. Jeden Tag berichtet RAI News 24, der Nachrichtenkanal von RAI, über Neuigkeiten aus Cannes. Dabei wird RAI News 24 nicht nur über das normale TV-Netz übertragen, sondern auch über das UMTS-Funknetz, welches in Cannes aufgebaut ist. Auf dem Stand können die Besucher außerdem Dienste wie Video on demand und Web-Browsing erleben.
Das Netz basiert auf derselben Technologie, die Alcatel kürzlich für Orange, die Mobilfunktochter von France Telecom, in Paris aufgebaut hat. Das Netz erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 384 Kbit/s.
Über Alcatel:
Alcatel entwirft, entwickelt und realisiert innovative Kommunikationsnetze, die es Netzbetreibern, Diensteanbietern und Unternehmen ermöglichen, ihren Kunden weltweit Inhalte wie Sprache, Daten und Multimedia zu ihren Endkunden zu liefern. Mit dem Produkt- und Lösungsportfolio von Alcatel, von Ende-zu-Ende optischen Netzen über Festnetz- und Mobilfunk-Infrastruktur bis hin zu Breitband-Zugangstechniken, können sich die Kunden von Alcatel auf die Optimierung ihres Diensteangebots und ihrer Einnahmen konzentrieren. Alcatel ist in 130 Ländern aktiv und beschäftigt weltweit 99.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2001 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 25 Milliarden Euro.
Über RAI News 24:
Der RAI-Channel sendet Multimedia-Informationen via Satellit (Hot Bird 2) – 24 Stunden täglich und sieben Tage die Woche. RAI News 24 experimentiert mit neuen Programmiersprachen durch die Verwendung digitaler Technologien. Schnell, effizient, pünktlich und vielseitig – das sind die Eigenschaften, wie Nachrichten künftig zur Verfügung stehen sollen, unabhängig von Übertragungsmodalitäten und Endgeräten (analoges Fernsehen, digitale Satellitenübertragung, Internetzugang und mobile Anwendung).
Über die Evolium-Lösungen von Alcatel:
Alcatel ist der zurzeit am schnellsten wachsende Lieferant von GSM- und GPRS-Infrastruktur. Mehr als 110 Mobilfunkanbieter verlassen sich auf die GSM- und GPRS-Kernnetz- und -Funknetz-Lösungen der Evolium-Familie. Mit der Gründung von Evolium SAS, einem Joint Venture mit Fujitsu, verstärkte Alcatel seine Marktstellung für Mobilfunk-Infrastruktur und mobiles Internet. Evolium SAS kombiniert die Expertise von Alcatel in den Bereichen GSM, GPRS, ATM und IP-Technologien mit den Erfahrungen von Fujitsu als Lieferant von NTT DoCoMo, dem japanischen Mobilfunkbetreiber. Ende 2001 verzeichnete NTT DoCoMo über 28 Millionen i-Mode-Anwender in Japan und startete den kommerziellen Betrieb seiner 3G-Kommunikationsdienste im Mai letzten Jahres. Die UMTS-Lösungen von Alcatel sind bereits in 15 vorkommerziellen UMTS-Netzen weltweit installiert – Mitte 2002 werden weitere zehn Mobilfunknetze der dritten Generation dazukommen. Das Portfolio von Alcatel umfasst vom Zugang ins Funknetz über das Kernnetz bis hin zu Endgeräten alle Aspekte des UMTS-Einsatzes. Evolium SAS liefert eine 3GPP-fähige Funkinfrastruktur, die in Feldversuchen erprobt ist und von den japanischen Erfahrungen im Umgang mit 3G-Technologie profitiert. Alcatel hat besonders durch die erfolgreiche Auslieferung von kommerziellen GPRS-Netzen in aller Welt einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung des mobilen Internets geleistet und hält heute ein modernes UMTS-Angebot bereit.
eingesandt von: Fenna Harms am 21.02.2002 14:23 Uhr
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