23.10.2002
Diese 18 Euro sind mittlerweile als Preis für den Wechsel zu einem anderen Netzbetreiber im Gespräch, bei dem man seine bisherige Mobilfunknummer behalten darf. Wie das Handelsblatt in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, sollen sich die Netzbetreiber in ihren Positionen in diesem Punkt inzwischen angenähert haben.
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Die kleineren Betreiber E-Plus und o2 setzten bisher auf eine eher niedrige Wechselgebühr von etwa 10 Euro, die beiden großen T-Mobile und Vodafone wollten mit einer relativ hohen Wechselgebühr um die 30 Euro einen allzu leichtherzigen Wechsel erschweren. Weil sich aber bisher abzeichnet, dass die Wechselneigung der Kunden ohnehin nicht allzu hoch sein wird, lenken nun alle beteiligten Betreiber ein. Als weiteren Grund nennt das Handelsblatt den Umstand, dass die Mobilfunkunternehmen derzeit eine stärkere Regulierung der Mobilfunkpreise innerhalb Europas durch die EU fürchten. Weil sie sich grundsätzlich gegen eine weitere Regulierung wehren wollen, könnten sie nun schlecht zur Regulierungsbehörde für Telekommunikaiton und Post (RegTP) laufen, weil sie sich nicht über die Wechselgebühren einigen wollen. Dem Kompromiss von 18 Euro soll nur noch die harte Linie von Vodafone entgegenstehen.
Quelle: Handelsblatt
eingesandt von: Sylvia Truppner am 23.10.2002 15:06 Uhr
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