Kurzmitteilungen könnten bald als Tondokumente mit selbst erstellten Animationen des Versenders übertragen werden. Ergänzend für SMS und MMS hat Siemens die Animated Instant Voice Message entwickelt, die auf der CeBIT in Hannover vorgestellt werden. Dazu fotografiert sich der Nutzer mit der Handykamera und nimmt seine Mitteilung mit der Diktierfunktion auf. Beim Senden wird das Bild und das Tondokument übertragen. In Verbindung mit dem vertonten Text entsteht beim Empfänger die Illusion einer live übertragenen Videobotschaft, weil das Programm automatisch die Lippen erkennt und sie zum Text bewegt. Alternativ kann der Anwender bei der Nachrichtenübertragung auch mehrere Fantasiefiguren auswählen, die dann die Botschaft überbringen.
Die Nachrichten werden dabei über die standardisierte Multimedia-Vermittlungstechnik IMS (IP Multimedia Subsystem) übertragen. Mobilfunkbetreiber können mit IMS zahlreiche Sprach-, Multimedia- und Datendienste auf Basis des Internet-Protokolls (IP) anbieten. Diese Technologie wird bereits bei dem bekannten Walkie-Talkie-Dienst Push to Talk eingesetzt.
Quelle: Siemens
eingesandt von: Terhi Varkila am 16.03.2005 13:24 Uhr
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