Der Mobilfunkbereich der Siemens AG – kurz Siemens mobile – ist nach neuesten Erhebungen* der führende Mobilfunkausrüster in Osteuropa. Mit drei neuen Handys, die heute in Moskau vorgestellt wurden, sollen weiter Marktanteile hinzugewonnen werden. Anders als in Westeuropa wächst der Mobilfunkmarkt in Osteuropa zweistellig, im größten Markt Russland sogar um mehr als 100 Prozent pro Jahr. Hier ist Siemens Marktführer bei Handys, Schnurlostelefonen und Mobilfunknetzen.
Der Handymarkt in Osteuropa bietet großes Wachstumspotential: Während in Westeuropa die Märkte stagnierten oder einstellig wuchsen, ist die Zahl der Mobilfunknutzer im letzten Jahr im Vergleich zum Vorjahr in vielen Ländern der Region stark gestiegen: in der tschechischen Republik um 23 Prozent, in Polen um 40 Prozent und im größten Markt Russland um mehr als 120 Prozent**. Dort stieg zwischen April 2002 und April 2003 die Zahl der Handy-Nutzer von 8,6 auf über 18 Millionen.
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Die Marktdurchdringung bei Mobiltelefonen liegt in Osteuropa im Durchschnitt bei 20 Prozent gegenüber rund 80 Prozent in Westeuropa. Siemens mobile konnte von dem Wachstum in der Region überproportional profitieren und belegt jetzt in fast allen Märkten Spitzenplätze: Siemens ist die Nummer 1 bei Mobiltelefonen in Kroatien, Russland, Bosnien, Weißrussland, Ungarn, Lettland und Litauen mit Marktanteilen zwischen 30 und 35 Prozent; die Nummer 1 bei digitalen Schnurlostelefonen in acht Ländern: Russland, Slowenien, der Slowakei, Kroatien, Polen, der tschechischen Republik, Rumänien und Serbien. Siemens mobile ist außerdem der Marktführer für Mobilfunkinfrastruktur in Russland, Kroatien und Bosnien und hält einen Marktanteil von 24 Prozent.
Zum ersten Mal wurden jetzt neue Mobiltelefone in Osteuropa vorgestellt; sie orientieren sich speziell an den Anforderungen der Wachstumsmärkte in der Region. Das Einsteigerhandy A52 richtet sich an die Erstkäufer in den Ländern mit geringer Marktdurchdringung, wie der Ukraine. Die beiden Kamera-Handys C60 und MC60 entsprechen den Bedürfnissen in den weiter entwickelten Märkten mit hoher Handy-Dichte wie der tschechischen Republik, Polen oder Ungarn. Dort verlangen die Konsumenten zunehmend Farbdisplay und Kamera bei gleichzeitig günstigem Preis. Das MC60 ist eines der ersten Handys mit integrierter Kamera im mittleren Preissegment und erschließt so neue Käuferschichten.
„Wir sind der erfolgreichste Mobilfunkausrüster in der Region und wollen hier weiter wachsen“, so Rudi Lamprecht, Mitglied des Vorstands der Siemens AG und verantwortlich für das Mobilfunkgeschäft des Unternehmens. „Der Erfolg von Siemens stützt sich auf die hohe Bekanntheit und Beliebtheit unserer Marke“. Siemens zählt zu den bekanntesten Marken in der Region: Die ungestützte Bekanntheit in Tschechien liegt bei 67 Prozent, in Polen bei 59 Prozent; die gestützten Werte in Ungarn liegen bei 94 Prozent und in Slowenien gar bei 95 Prozent*. In Russland, Weißrussland, Moldawien und der Ukraine wurde Siemens Anfang des Jahres von Verbrauchern zur beliebtesten Marke gewählt (Narodnaya Marka 2003).
„Das Telekommunikationsgeschäft hat in Russland und Osteuropa für Siemens lange Tradition“, so Lamprecht. So feierte Siemens im April diesen Jahres sein 150jähriges Jubiläum in Sankt Petersburg. „Siemens bemüht sich stets, Teil der örtlichen Kultur und Gesellschaft zu sein. Wir betreiben unser Geschäft lokal.“ Siemens mobile setzt auf eine regionale Aufstellung und lokale Entscheidungskompetenzen. Siemens mobile betreibt ein Software-Entwicklungszentrum für Mobilfunk in Sankt Petersburg, ein internationales Mobilfunk-Servicezentrum in Moskau und ein Training Center an der Moskauer State University for Telecommunications.
* GfK-Studie April 2003
** Merryll Lynch April 2003
Quelle: Siemens mobile
eingesandt von: Terhi Varkila am 07.07.2003 10:48 Uhr
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